Ich habe drei Schätze, die ich hüte und hege.
Der eine ist die Liebe,
der zweite ist die Genügsamkeit,
der dritte ist die Demut.
(Laotse)

Nur der Liebende ist mutig,
nur der Genügsame ist großzügig,
nur der Demütige ist fähig zu herrschen.
(Laotse)

2 Kommentare zu „In Liebe, Genügsamkeit und Demut…

  1. Ja der Laotse. Selbst die Sanftmütigsten unterliegen einem Irrtum. „Nur der Demütige ist fähig zu herrschen“. Kein Mensch braucht einen Herrscher. Jeder ist alleine fähig sein Leben zu gestalten. Aber die Einen trauen es sich nicht zu und die Anderen wolllen herrschen. Erkenne den Fehler. Wüssten alle um das Wesen der Liebe, dann bräuchte nie mehr irgendwer, dass Wort Herrscher benutzen. Eljin
    Guten morgen Miriam

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    1. Hallo Eljin,
      danke für deine Gedanken.
      Ja, das Wort „herrschen“ weckt nicht so angenehme Assoziationen, aber ich halte ihm zu Gute, dass es eben aus einer Zeit stammt, in der der Begriff „Herrscher“ und „herrschen“ eben üblich war. Wenn ich „herrschen“ übersetze mit „führen und leiten“, dann meine ich jedoch, dass es das so lange wir Mensch sind, geben wird: Positionen der Macht.
      Die Frage ist nur, wie wir die Macht anwenden, ob mit Liebe und Demut oder nicht. Es gibt z.B. die Macht des Wissens, die Macht der Erwachsenen gegenüber Kindern, von Lehrer*innen zu Schülern, von Starken zu Schwachen (in verschiedenster Hinsicht). Da gibt es einfach eine Überlegenheit, nur wie wir diese Überlegenheit beherrschen ist die Frage.
      Und in allererster Linie, mit welcher Art von Macht wir mit uns selbst, unseren Impulsen, unseren Trieben unseren Gefühlen umgehen… ob wir uns von ihnen beherrschen lassen oder ob wir sie wahrnehmen und in liebevoller Bewusstheit leiten und führen, so wie Kinder auch Anleitung brauchen, die in Liebe ausgeübt wird.
      Macht wird es geben so lange wir Menschen sind und es Polaritäten gibt.
      Meine Vision ist eine Welt, in der Überlegenheit und Macht, die in den verschiedensten Bereichen existiert, bewusst und in Liebe und Demut ausgeübt wird, um das alte Wort „herrschen“ in den Zusammenhang zu bringen, von dem ich glaube, wie es Laotse gemeint haben könnte.
      Auf die vielen Stimmen und Strömungen in uns selbst bezogen möchte ich das „Herrschen“ in folgende Worte umsetzen:
      Mögen wir unsere Gefühle wahrnehmen, annehmen und wohltuend leiten und uns nicht von ihnen (manchmal in die Irre) leiten lassen.
      Alles Gute
      Miriam

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