Ein Gedanke zu Weihnachten

Leuchten will es vor allem im Herzen,
dann ist es mehr als nur Licht der Kerzen.
Es wird zum hellen Hoffnungsschimmer,
dass die Liebe lebendig ist für immer.
Helga Schäferling

Immer öfter und immer tiefer den Schimmer in uns zu fühlen,
dass die Liebe in mannigfaltiger Weise lebendig ist,
und sie immer bewusster, mutiger und kraftvoller auszudrücken,
wünscht dir und uns allen
eure Miriam

25. Eine utopische Heilungsreise: Das Fest des Lichts und der Liebe

Joel hatte sich für die Weihnachtszeit eine Fortsetzungsgeschichte von wohlwollenden außerirdischen Meistern zum Thema „Macht – Angst – Vertrauen – Hingabe“ für Mari ausgedacht, das er ihr in Form eines Adventskalenders geschenkt hatte.

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Heute zum ersten Weihnachtstag kam Joel nachmittags zu Mari, die bereits die Kerzen am  Weihnachtsbaum angezündet hatte. Nach dem Weihnachtskaffee mit Schokoladensterntorte wurde nun der letzte Umschlag geöffnet. Mari kuschelte sich in Joels Arm und hörte zu, während er den letzten Teil dieser Geschichte erzählte…

Am Morgen nach dieser wundervollen Nacht erwacht Carina glücklich in Ramons Armen,    öffnet ihre Augen und sieht sich von ihm mit einem Blick von Zärtlichkeit und Liebe umfangen. Lächelnd sagt er: “Frohe Weihnachten, Carina!” und gibt ihr einen Kuss.

Als sie dann mit Ramon beim Frühstück sitzt, entdeckt sie um sich herum nur strahlende Gesichter. In den Augen von allen spiegelt sich nicht nur der Kerzenschein des festlich geschmückten Raumes, sondern ein inneres Leuchten, das aus dem Zentrum der Herzen kommt.

Nach dem Frühstück erklärt René, dass sie nun das Fest des Lichts und der Liebe zusammen feiern würden.
Gemeinsam wird im Strahlen des ganz besonderen Lebensbaumes gesungen, gelacht, getanzt, gut gegessen und getrunken. Viele Umarmungen werden ausgetauscht und es gibt Geschenke, die mit viel Liebe gemacht und überreicht werden. Der Mittelpunkt des Festes ist eine zauberhafte Lichtmeditation, die René anleitet. Alle sind sich einig: Diese Reise hat sich zu einem wunderbaren Geschenk entwickelt. 

Am nächsten Morgen landen sie auf der Erde,  und Carina fährt mit Ramon zusammen nach Hause, wo eine neue Fortsetzung der Geschichte ihren Lauf nehmen wird. Denn die Geschichten im Jahr „Später-ist-heute-jetzt-und-eins“ gehen immer weiter und wirken vorwärts und zurück bis in den heutigen Tag hinein, wenn wir ihr Strahlen bei uns einlassen…

Versonnen blickte Mari auf den Weihnachtsbaum, der mit all dem strahlenden, bunten, vielfältigen Schmuck ein wenig an den Lebensbaum der Geschichte erinnerte.

„Was meinst du, Mari, wollen wir einige Strahlen der Geschichte bei uns einlassen?“
Sie nickt und antwortet leise: „Ja, das wollen wir! Mal sehen, was sie bewirken…  Ich danke dir für diese zauberhafte Geschichte, Joel. Du hast mir in diesem Jahr eine ganz besondere Weihnachtsstimmung gezaubert, voll Spannung, Licht, Wärme und Liebe. Diese magische Adventszeit mit deiner Geschichte werde ich immer in Erinnerung behalten!“

„Das freut mich sehr!“ antwortete Joel lächelnd und flüsterte ihr leise ins Ohr: „Frohe Weihnachten, Mari! Mögen sich all deine Wünsche und Träume, auch die  geheimen,  sich ganz leicht erfüllen. Was ich kann, will ich gerne dazu beitragen…“

Einen frohen, von Licht, Frieden und Freude erfüllten ersten Weihnachtsfeiertag, liebe Gäste hier bei Joel und Mari, und bei Carina und Ramon im Raumschiff  😉  ,
wünscht euch
eure Miriam

Hier geht es zu allen bisher erschienenen Kapitel zu dieser Geschichte, die Joel Mari in der Advents- und Weihnachtszeit erzählt –> Eine utopische Heilungsreise (Märchen) 

23. Eine utopische Heilungsreise: LIEBEVOLLE GEMEINSCHAFT 

Joel hatte sich für die Weihnachtszeit eine Fortsetzungsgeschichte von wohlwollenden außerirdischen Meistern zum Thema „Macht – Angst – Vertrauen – Hingabe“ für Mari ausgedacht, das er ihr in Form eines Adventskalenders geschenkt hatte.

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Nun näherte sich die Geschichte langsam ihrem Ende. Mari war gespannt darauf, denn was Carina mit ihrem Meister erlebte, bewegte sie selbst auch sehr. Was würde sie wohl heute in dem Umschlag finden… Sie packte ein mit kandierte Orangenstückchen versehenes Bitterschokoladetäfelchen aus, schob es sich genüsslich in den Mund und begann zu lesen:

Heute blinkt das vorletzte Röllchen in Carinas Adventskalenders auf, und sie liest die Worte ihres Meisters:   

Liebe Carina,
Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jedes Wort,
alles von dir ist wertvoll und in Ordnung so wie es ist.
Was du tust und was du nicht tust – alles darf genau so sein.
Alles ist ein Ausdruck deines ureigenen wunderbaren Wesens.
Auch das, was kommt, wird genau so gut sein,
wie es auch immer sein wird.
Deine Angst darf sich ruhig schlafen legen.
In Liebe Ramon

Es ist die vorletzte Botschaft… Wann wohl die letzte aufleuchten wird?

Ramon hatte ihr damals zu Beginn dieser Ausbildungszeit gesagt, dass sie nach Ablauf dieses Adventskalenders wieder zur Erde zurückkehren würde und dass dort nur 24 Tage vergangen sein würden. ‘Wenn sich nun dieser Adventskalender dem Ende zuneigt, muss es bald Weihnachten werden’, überlegt Carina. Es kann sich nur noch um Tage handeln – und dann ist Weihnachten. Wo, wie und mit wem wird sie es erleben? Und wie geht es dann wohl weiter?

Als sie Ramon danach fragt, lächelt er geheimnisvoll: “Carina, jetzt kannst du Vertrauen üben! Was meinst du, kannst du mir soweit vertrauen, dass du guten Mutes alle Fragen fallen lässt und davon ausgehst, dass du in einigen Tagen ein sehr liebevolles Weihnachtsfest erleben wirst?” Carina nickt, wenn es ihr auch schwer fällt, so im Ungewissen zu bleiben – aber sie ist einverstanden.

In den nächsten Tagen nimmt die Stimmung im Raumschiff deutlich einen vor-weihnachtlichen Charakter an. Abends werden Adventslieder gesungen, die so wundervoll in den Herzen klingen, dass Carina manchmal die Tränen kommen. Auch die Sehnsucht nach der Erde, ihrer Heimat, spürt sie wieder. So lange Zeit war diese in den Hintergrund getreten, aber jetzt, durch die vertrauten Klänge ausgelöst, wird sie wieder spürbar. Ihr Meister nimmt sie dann in seine Arme und tröstet sie: “Es dauert nicht mehr lange, Carina… wir sind bereits auf der Rückreise und sind jetzt schon nicht mehr weit von der Erde entfernt. Sei guten Mutes, Weihnachten steht vor der Tür… und natürlich werden wir auch die Rückkehr zur Erde feiern. Ich habe dir versprochen, du wirst zurückkehren – das tust du – mit vielen neuen Erfahrungen. Und ich habe dir versprochen, ich werde bei dir bleiben – und so werden wir gemeinsam zurückkehren.”

Am nächsten Morgen steht ein großer, schöner, faszinierend aus sich selbst heraus leuchtender Baum – ähnlich einem Tannenbaum, nur mit weicheren dickeren “Nadeln” -  im Gemeinschaftsraum.

René erklärt, dass am nächsten Tag das Fest des Lichts und der Liebe gefeiert würde, dem ein großer Teil der Menschen den Namen “Weihnachten” gegeben haben, und lädt alle ein, nach dem Frühstück diesen Baum gemeinsam zu schmücken. Es ist eine fröhliche Atmosphäre. Freude und frohe Erwartungen erfüllen den Raum. Der Baum wird zu einem richtigen Lebensbaum. Die Frauen hängen persönliche Symbole ihrer Zeit hier an, die sie mit viel Spaß vorher gefertigt hatten – und auch die Meister tragen zum Schmuck bei, indem sie wunderschöne, fein ziselierte, glänzende Symbole der verschiedenen Ausdruckweisen der Liebe mitbringen. Kerzen sind nicht nötig, da dieser Wunderbaum aus sich heraus strahlt. Einige Stunden sind alle ganz eifrig damit beschäftigt, und es entsteht ein prächtiger Lebensbaum: Da gibt es Sonnen, Monde, Sterne, verschiedenste Früchte, kleine Geschenke, Blüten in allen Farben, und natürlich auch die heimischen traditionellen Weihnachtsfigürchen wie Nikoläuse, Weihnachtsmänner, Engel, aber auch Elfen, Gnome, und viel kleines Spielzeug schmücken den Baum. Alle sind sich einig – es ist der schönste Weihnachtsbaum, den sie je gesehen haben.

Der Tag vergeht mit weiteren weihnachtlichen Vorbereitungen. Die Frauen treffen sich, um kleine Geschenke für ihre Meister herzustellen, und abends lädt René zu einem gemütlichen vorweihnachtlichen Beisammensein ein. Es werden Geschichten erzählt,  lustige Rätselfragen gestellt und Lieder gesungen. Gefühle von weihnachtlicher Vorfreude tanzen im Raum…

Als die Frauen schließlich in ihren Betten liegen, singen die Meister gemeinsam für alle. Es ist ein so wunderschöner Klang der vertrauten und auch fremden Weihnachtsmelodien, dass die Herzen aller Frauen sich ganz weit öffnen. 

Morgen wird die Geschichte fortgesetzt und läuft voraussichtlich bis zum ersten Weihnachtsfeiertag

Hier geht es zu allen bisher erschienenen Kapitel zu dieser Geschichte, die Joel Mari in der Advents- und Weihnachtszeit erzählt –> Eine utopische Heilungsreise (Märchen) 

20. Eine utopische Heilungsreise: HEILENDE ENTWICKLUNGEN in GEBORGENHEIT

Joel hatte sich für die Weihnachtszeit eine Fortsetzungsgeschichte von wohlwollenden außerirdischen Meistern zum Thema „Macht – Angst – Vertrauen – Hingabe“ für Mari ausgedacht, das er ihr in Form eines Adventskalenders geschenkt hatte.

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Bevor Mari ihren heutigen Umschlag öffnete, sah sie träumend aus dem Fenster und versuchte sich vorzustellen, wie sich Carina fühlte, der es zunehmend gelang, immer mehr vertrauen zu können. Dann las sie:

Nach und nach fühlt sich Carina in dem Raumschiff immer wohler. Sie hat gelernt, sich auch in der Gruppe in dem ihr möglichen Maß zu öffnen. Zu René, dessen Funktion als Kommandant und Gruppenleiter in ihr immer mal wieder ambivalente Gefühle hervorruft, hat sie auch ein gewisses Maß an Vertrauen entwickelt, und sie weiß es inzwischen, dass auch er es mit jeder Frau an Bord wirklich gut meint – auch mit ihr. Dennoch berührt er mit seiner originellen, total unberechenbaren Art und Weise, die Dinge auf den Punkt zu bringen, immer wieder ihre alten Autoritätsängste. Im Geheimen ist sie froh, dass er nicht ihr persönlicher Meister ist. René schmunzelt, wenn er zuweilen einen ihrer fragenden nachdenklichen Blicke auffängt, denn er denkt: So soll es ja auch sein! Die absolute Vertrauensperson ist der eigene Meister. Er darf ruhig ab und zu mal einen kleinen Gegensatz spiegeln, und eine etwas unbeliebte Rolle einnehmen, um manche Schattenseite ans Licht zu bringen. Aber es ist für alle Frauen erkennbar, dass René seine Aufgabe mit großer Liebe erfüllt. Er schafft durch den ihm eigenen freundlichen Humor und durch seine originellen spielerischen Ideen eine freundliche Atmosphäre, einen Schutzraum für die verletzten inneren Kinder der Frauen hier an Bord. Mit liebevollen, versöhnenden Gesten und kleinen Überraschungen gestaltet er das Leben der Gemeinschaft an Bord lebendig und behaglich, so dass sich alle grundsätzlich wohl und geborgen fühlen.

Neben der “Gefühlsgruppe”, wie die Frauen die Gruppe nennen, die er anfangs mit etwas Widerstand seitens mancher Teilnehmerinnen ins Leben gerufen hat, organisiert er viele Nachmittage und Abende mit kreativen, gestalterischen Schwerpunkten, was den meisten Frauen, und auch Carina, viel Freude macht. Auch regelmäßige Treffen, wo gemeinsam gesungen und musiziert wird, tragen zu der inzwischen fast familiär gewordenen Gemeinschaftsatmosphäre bei.

Carina liebt das gemeinsame Singen. Die Meister haben so wohlklingende Stimmen, dass die Luft vibriert und die Herzen sich weit öffnen. Zuweilen singen sie auch spät abends, wenn die Frauen schon im Bett liegen, für sie Lieder, die die Gemüter beruhigen und tiefen Frieden für die Nacht verbreiten. Immer wieder ist Carina beeindruckt von der Liebe, die sie inzwischen von jedem Meister hier spürt. Manchmal findet sie es seltsam, dass es Verhaltensweisen der Meister gibt, von denen sie bisher dachte, so würden sich Männer nur Kindern gegenüber verhalten. Hier aber steht die Äußerung von zärtlichen, liebevollen Gefühlen überhaupt nicht im Widerspruch zu der männlichen Stärke – entdeckt Carina. Tief in ihren Herzen sind alle Frauen davon so berührt und beglückt, dass Stärke und Sanftmut, Kraft und Zärtlichkeit, Männlichkeit und Behutsamkeit sich so wunderbar verbinden  können.

Nie hätte sich Carina vorher träumen lassen, dass sie in dieser von ihr zuvor so gefürchteten Ausbildungsreise so viele tiefe, liebevolle Gefühle in sich selbst und in den anderen erfahren würde. Ihr Herz ist inzwischen voll Dankbarkeit. Und etwas schüchtern bringt sie diese Gefühle sowohl ihrem Meister als auch René gegenüber zum Ausdruck. Sie hat das Bedürfnis, den beiden Männern, vor denen sie anfangs eine so gewaltige Angst hatte, von der Veränderung ihrer Sichtweise zu erzählen. Natürlich wissen sie das längst, das ist auch Carina bewusst, aber es ist für sie selbst wichtig, auch diese schwer errungenen positiven Gefühle zu äußern. Und die beiden Meister teilen die Freude gern mit Carina.

Ein angenehmes, friedvolles Gefühl erfüllt sie. Über das, was später kommt, will sie jetzt nicht nachdenken. Sie schmust und kuschelt inzwischen gern mit Ramon und erfährt von ihm viel Neues, Interessantes aus anderen Welten und Dimensionen.

Voll Freude liest sie das aktuelle Röllchen:

Geliebte Carina, lass dich fallen 
in die Geborgenheit meiner Liebe.
Mehr brauchst du nicht zu tun.
In Liebe Ramon

Das fühlt sich so gut an! Sie spürt ihre Sehnsucht nach Geborgenheit und wie gut es tut, einfach mal ohne viel Nachzudenken sich dem zu überlassen, was kommt…

Morgen wird die Geschichte fortgesetzt und läuft voraussichtlich bis Weihnachten

Hier geht es zu allen bisher erschienenen Kapitel zu dieser Geschichte, die Joel Mari in der Advents- und Weihnachtszeit erzählt –> Eine utopische Heilungsreise (Märchen) 

10. Eine utopische Heilungsreise: ÄNGSTLICHKEIT    und    LIEBEVOLLE FÜHRUNG

Joel hatte sich für die Weihnachtszeit eine Fortsetzungsgeschichte von wohlwollenden außerirdischen Meistern zum Thema „Macht – Angst – Vertrauen – Hingabe“ für Mari ausgedacht, das er ihr in Form eines Adventskalenders geschenkt hatte.

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Mari freute sich darauf, ihren nächsten Umschlag zu öffnen. Sie trank einen Schluck Kaffee, steckte sich eine Orangenscheibe in den Mund und las gespannt wie es Carinas weiter erging im Raumschiff mit ihrem Meister…

An diesem Morgen denkt Carina beim Aufwachen sofort an die heftige Situation von gestern, in der sie sich für eine durchaus wohltuende Fußmassage auf die Liege legen musste, obwohl sie das erst nicht wollte. Seltsamerweise bewegen sich in ihr Gefühle, die sich gar nicht mal übel anfühlen. Sie hatte es bisher nicht erlebt, dass irgendwer sich in solcher Weise für ihr Wohlergehen interessiert hatte. Denn dass Ramon das alles nicht für sich selbst, sondern für sie tat, das ist ihr inzwischen klar. Seine körperliche und mentale Stärke ist zwar nach wie vor beängstigend für sie, aber es gibt inzwischen auch Momente, in denen sie zumindest im Nachhinein spürt, dass es ihr auf eine bisher nicht gekannte Weise gut tut, sich von der natürlichen, sanften und doch kraftvollen Autorität ihres Meisters führen zu lassen. Das fällt ihr allerdings schwer, allein schon nur sich selbst gegenüber einzugestehen.

Gespannt öffnet sie das nächste Röllchen ihres seltsamen Adventskalenders und liest:

Geliebte Carina,
auch wenn dir in sicherlich sehr seltenen Momenten 
meine Konsequenz
als Härte erscheinen mag,
wisse, dass ich mit dir fühle –
in jedem Augenblick.
Ich wäre grausam, ließe ich dich in deiner Angst stecken.
Carina, ich bin gerade auch in den schwierigen Momenten
mit meiner ganzen Herzenskraft für dich da.
Ich verstehe und tröste dich in deiner Angst,
ich führe dich in neuen Erfahrungen,
ich nehme dich an, in jedem deiner Vorwärts- und Rückwärtsschritte,
ich ermutige dich, wenn du zögest,
und ich feiere mit dir jeden kleinen Sieg!
In Liebe Ramon

Auch an diesem Tag bekommt sie wieder eine Fußmassage. Es fällt ihr noch nicht leicht, sich wieder auf die Liege zu legen, aber sie tut es schließlich. Für den nächsten Tag kündigt ihr Ramon eine Rücken- und Kopfmassage an, damit ihre angespannten Muskeln sich entspannen könnten und die häufigen Kopfschmerzen sich bessern könnten.
Carina denkt nun immer wieder über diese kommende Behandlung nach. Sie hat gar nicht das Gefühl, dadurch zu mehr Entspannung gelangen zu können, ganz im Gegenteil, sie merkt, wie sie in Stress gerät, ganz besonders dann, wenn sie daran denkt, sich auf diese Liege legen zu müssen. Sie würde sich ja gern besser entspannen können, aber aufgrund ihrer heftigen Angst kann sie es doch nicht. Dabei wird ihr inzwischen zumindest theoretisch klar, dass sie eigentlich vor Ramon keine Angst zu haben bräuchte, aber in ihre Gefühle. die von alten Angst-Mustern geprägt sind, hat dieses Wissen noch keinen Eingang gefunden.

Immerhin überwindet sie sich, am Abend mit ihrem Meister darüber zu sprechen und ihm davon zu erzählen. „Es tut mir so leid, dass ich noch nicht besser vertrauen kann, dass ich mich so schwer entspannen kann, dass ich nicht einfach locker und unverkrampft sein kann…“ sagt sie traurig zu ihrem Meister. „Ich möchte doch so gern alles richtig machen! Ich sehe ein, dass ich dir vertrauen könnte – und dennoch kann ich es so schwer, weil mir die Angst immer wieder im Weg steht. Und wenn ich mir wünsche, lockerer zu werden, wird es eher schlimmer als besser.“

„Carina, Liebes, Vertrauen lässt sich nicht erzwingen“, erklärt er ihr verständnisvoll, „das kann nur langsam wachsen. Gib dir Zeit. Das wird sich nach und nach mit jeder guten Erfahrung, die wir gemeinsam machen, entwickeln. Und wir werden noch viel Gutes miteinander erleben, lächelt er. „Dessen bin ich mir ganz sicher!“

Morgen wird die Geschichte fortgesetzt und läuft voraussichtlich bis Weihnachten

Hier geht es zu allen bisher erschienenen Kapitel zu dieser Geschichte, die Joel Mari in der Advents- und Weihnachtszeit erzählt –> Eine utopische Heilungsreise (Märchen) 

Frieden tief innen (nicht nur) zum zweiten Advent…

(Nicht nur) zum zweiten Advent
wünsche ich uns den tiefen Frieden,
den nur die Stille kennt…

der nur innen zu finden ist,
unabhängig von allem, was im Außen ist,
von toller Freude bis hin zum größten Mist…

den Frieden zwischen den Worten,
und zwischen allen Orten,
den Frieden zwischen den Gedanken,
die so schnell hin und her doch schwanken
den Frieden zwischen den Gefühlen,
die ja oft auch einen Streich uns spielen…



den Frieden zwischen zwei Kerzen,
den Frieden in und zwischen Herzen,
den Frieden, der in allen Zwischenräumen zu hause ist,
der keinen von uns jemals vergisst,
der darauf wartet, von uns eingeladen zu werden
dann verbreitet er sich ganz von allein auf Erden…

DEN Frieden, der uns findet,
wenn es uns gelingt, ganz ruhig zu werden,
und unabhängig von allen Beschwerden
das Rennen und Suchen sein lassen,
um uns von ihm finden und umarmen zu lassen….

Lassen wir uns von ihm erfüllen
und von ihm unsere Sehnsucht stillen.

Und während wir die Kerzen betrachten wie ein Kind,
und von ihrem Zauber ergriffen sind,
er zwischen den Lichtern der Kerzen schwebt
und uns eine Brücke zu ihm nach Hause webt…

Einen zauberhaften zweiten Advent,
in dem wir uns geborgen fühlen
in einem Frieden, der uns
für einen magisch ausgedehnten zeitlosen Moment
berührt und still werden lässt,
wünscht dir, und uns allen

Miriam

Alles Gute zum 1. Advent

Alles Gute und Freude

Liebe Gäste hier,
meine Geschichtenfiguren Mari, Joel, Carina, Ramon und ich
wünschen euch einen von Freude erfüllten, schönen ersten Advent.

Beim Anzünden der ersten Adventskerze,
sende ich den Herzenswunsch ab
(und wer mag, kann gerne mitmachen 🙂 )
dass bei den zunehmenden Lichtern in der Adventszeit
– 1 – 2 – 3 – 4 – viele –
das Fühlen von Frieden und Liebe
für uns alle mit jeder Kerze, die wir anzünden,
immer stärker wird.

Alles Gute,
die einfache Freude am Sein,
und der immer wieder Neues, Gutes geboren werden möge,
wünscht uns allen (ganz besonders) in der beginnenden Weihnachtszeit
eure Miriam