59. Erstes Spiel im neuen Jahr (2)

Bei Joel – das Spiel geht weiter

Joel hielt Mari, die er dicht neben sich gezogen hatte, auf der Couch fest umschlungen und flüsterte – bereits in seiner Rolle als Meister: „Nun bist du meine Gefangene! Na, wie fühlt sich das an?“
Mari , die sich sehr plötzlich in dieser „gefangenen Sitzhaltung“ wiederfand und dadurch etwas erschrocken war, konnte nicht gleich antworten.
Er wartete und zog sie noch fühlbar enger an sich heran. In seinen beiden Händen hielt er ihre Hände: den einen Arm vor ihrem Oberkörper, den anderen Arm hinter dem Rücken. Dabei hielt er ihre Hände so fest, so dass sich ihre Arme in der Tat fast bewegungsunfähig anfühlten.
Ihn so nah bei sich zu fühlen in dieser Haltung fühlte sich tatsächlich wie gefangen an – und löste ein ambivalentes Gefühl aus – einerseits war es aufregend und unheimlich, so hilflos zu sein, andererseits fühlte es sich gut an, seine Nähe so deutlich zu spüren. Dazu die Worte „eine Gefangene sein“… löste ein Kribbeln aus.
„Nun, Mari… ich warte auf deine Antwort. Wie fühlt sich das an?“
„Schaurig – aufregend – spannend…“ antwortete sie leise.
„Nun, dann wollen wir doch mal sehen, wie es meiner Gefangenen weiter ergeht…“ Mit diesen Worten stand er, sie weiter in den Armen festhaltend auf, so dass ihr gar nichts anderes übrig blieb, als an seiner Seite mit aufzustehen. Einen Moment lang stand sie von ihrem eigenen Arm, dessen Hand er in seiner hielt, fest umschlungen fest an seine Seite gedrückt neben ihm.
„Körbchen-Position nennt man das im Tanz“, erklärte er ihr.
Plötzlich zog er an einem Arm, ließ den anderen los und gab ihr an der Schulter einen deutlichen Impuls, so dass sie sich schwungvoll aus der eben noch dicht neben ihm stehenden Haltung ausdrehte und sich ihm gegenüber wieder fand – jetzt, nun mit weitaus größerem Abstand nur noch an einer Hand gehalten.
Er hielt sie so lange an der Hand fest, bis sie ihr Gleichgewicht wieder gefunden hatte und sicher auf ihren Füßen stand. Dann ließ er sie los, ging drei Schritte zurück und betrachtete sie von dort aus.
„Du bleibst jetzt genau an dieser Stelle stehen – so lange bis ich dir etwas anderes sage. Und deine Arme verschränkst du hinter dem Rücken.“
Angespannt folgte sie seiner Anweisung.
„Gut, Mari.“
Er lächelte verhalten, kam auf sie zu und trat hinter sie.
Aufgeregt wartete sie ab. Was würde jetzt kommen?
Sie fühlte einen kleinen Druck seiner Hände auf ihre beiden Ellbogen, der die verschränkte Armhaltung noch etwas verstärkte. Das fühlte sich zwar unbehaglich an, aber nicht wirklich unangenehm.
Stille…
Er war immer noch hinter ihr…
Was würde jetzt kommen?
Aufgeregt hielt sie die Luft an.
Schließlich spürte sie, wie er seine Hände sanft auf ihre Schultern legte. „Ganz ruhig weiter atmen, Mari“, hörte sie seine Stimme leise an ihrem Ohr. „Du hast nichts weiter zu tun, als einfach nur wahrzunehmen, was du fühlst.“
Die Wärme, die aus seinen Händen strömte, tat ihr gut. Hörbar atmete sie aus.
„Ja, so ist es gut, entspann dich, auch wenn diese Haltung sich vielleicht gerade etwas unbehaglich anfühlen mag. Alles ist gut…“ Dann begann er seine Daumen mit sanftem Druck auf ihren verspannten Schultern zu bewegen. Dankbar nahm sie wahr, wie sich ihre Schultern dabei etwas lockerten. Auch ihre gefühlsmäßige Anspannung konnte sich dabei ein wenig beruhigen…

Schließlich trat er wieder vor sie, schaute ihr in die Augen und erklärte: „Du wirst weiterhin so stehen bleiben. Halte den Blickkontakt mit mir und nimm bewusst wahr, was in dir geschieht.“
Daraufhin ging er zwei Schritte rückwärts und sah sie von dort aus schweigend an.
Dieses Schweigen war schwierig für sie auszuhalten. Dabei fühlte sie die Anspannung der verschränkten Arme deutlicher als vorher.
Er wusste das und dehnte die Situation nicht allzu lange aus. Dennoch erschien es ihr sehr lang.
„Wie fühlst du dich?“ fragte er schließlich.
„Unbehaglich.“ Ihr Blick ging unruhig hin und her.
„Schau mich an, Mari.“
Sie erschrak. Stimmt ja! Sie sollte ja den Augenkontakt halten! Es fiel ihr jedoch schwer. Die Situation verursachte in ihr eine seltsame, unheimliche Stimmung.


Er trat wieder einen kleinen Schritt auf sie zu, legte einen Finger unter ihr Kinn und hob es an, bis sie ihm wieder in die Augen sehen musste.
„Was wünschst du dir jetzt?“
„Dass ich meine Arme lösen darf“, antwortete sie.
„Du darfst deine Arme wieder lösen und dich ganz bequem hinstellen.“ Er lächelte. „Mari, du bist jetzt wieder frei!“
Erleichtert nahm sie eine angenehmere Körperhaltung ein.
„Das hast du sehr gut gemacht!“ Er breitete seine Arme aus. „Und nun komm her! Lass dich umarmen!“

Erleichtert ließ sie sich von ihm halten. Das tat sooo gut… fest und innig umschlungen hielt er sie lange in seinen Armen. Dann setzte er sich mit ihr auf die Couch, legte einen Arm um sie und flüsterte: „Das Spiel ist vorbei, Mari. Der Meister hat sich aufgelöst, und du sitzt jetzt hier mit Joel.“
Aufatmend schmiegte sie sich an ihn. So viel war ja eigentlich gar nicht geschehen, dennoch hatte sie das Gefühl, von einem anstrengenden Weg nach hause gekommen zu sein.
„Auch wenn wir rein äußerlich betrachtet gar nicht so viel getan haben, hat es wohl einiges in dir bewegt… Spüre ich das richtig?“ fragte er.
„Ja“, bestätigte sie. „Deine Worte am Anfang, dass ich nun deine Gefangene bin, und diese seltsame Armhaltung haben ziemlich intensive Gefühle in mir ausgelöst.“
„Ich sag es auch gern nochmal als Joel, damit es ganz deutlich in dir ankommt: Mari, du bist jetzt frei! Am besten sagst du es dir selbst auch noch mal.
Mari nickte zustimmend: „Ja, ich bin frei!“
„Und eigentlich warst du das die ganze Zeit! Denn dieses Spiel, wie alle unsere Spiele, spielst du freiwillig, aus deinem freien Willen heraus. Nur während des Spielens tritt dieses Bewusstsein in den Hintergrund. Und es ist die Aufgabe des Meisters“, er zwinkerte ihr zu, „genau dafür zu sorgen, dass du es für diese Zeit vergisst. Aber jetzt… denkst du noch an deinen Satz am Anfang des Spieles?“
Mari lächelte „Ja, ich will die Aufregung und die kleine Angst, die mit unseren Spielen verbunden ist, spüren, und ich will auch spüren, wie sie sich wieder löst. Ich glaube, deshalb spiele ich gern diese Spiele, weil diese liebevolle Führung des Meisters in herausfordernden Situationen und hinterher die Erlösung aus der Angst ein so intensives Gefühl auslöst.“
Joel nickte. Er verstand sie.
„Und warum spielst du diese Spiele?“ fragte Mari interessiert.
„Ich mag es, die Macht zu fühlen, die du mir als Meister gibst – und die Handlungen in dieser Machtrolle in all ihren Herausforderungen sowohl aufregend als auch liebevoll zu gestalten! Diese Balance auszuloten ist für mich die Herausforderung…“ antwortete er lächelnd.
„Ich wünsche mir, dass in dieser Weise das ganze Leben mit uns umgeht!“
„Ja, möge uns das Leben solche Herausforderungen bringen, die sich herrlich lebendig anfühlen und gut zu bewältigen sind, auf dass sich alle Ängste immer wieder liebevoll auflösen und auch in ungewissen Situationen immer mehr Vertrauen wachsen kann…“

Zu allen Kapiteln der –> Geschichte von Mari und ihrem Meister in chronologischer Reihenfolge



26. Bitte um Variation einer Aufgabe

Bei Joel: Mari fühlt sich entblößt

„Ich sprach letztens ein Gedankenspiel an, Mari.
Erinnerst du dich noch daran?“

Ja, wie könnte ich das vergessen… dachte sie.
„Ja, Meister, ich erinnere mich,“ brachte sie leise hervor

Nocheinmal die Frage von letztem Mal:
„Was würdest du sagen, wenn ich jetzt von dir verlangen würde, dich nackt auszuziehen?“

Wieder kroch die Angst in Mari hoch, aber sie sagte sich jetzt: Es ist nur eine Vorstellung, ich muss das jetzt nicht tun. Aber was würde ich sagen, wenn…

Ich könnte wohl nur ehrlich sagen: „Meister… ich weiß nicht weiter… Ich kann es einfach nicht…“

„Ja, genau so! Wenn du etwas nicht befolgen kannst, weil es dir gefühlsmäßig gar nicht möglich ist, dann ist Ehrlichkeit das einzig richtige, Mari! Es wird dir helfen, nicht zu verstummen und zu erstarren, wenn sich etwas gar so schwer anfühlt.
Du kannst mir das sagen, wenn es so ist – und dann bittest du um eine leichtere Variation der Anforderung.
Ich werde nicht gänzlich auf die Aufgabe verzichten, so lange wir auf der Spielebene bleiben, aber ich will sie immer für dich machbar gestalten.“

Mari nickte: „Okay! Danke, Meister!“

Joel schaute Mari einige Sekunden in die Augen…
„So, Mari, und jetzt ist es kein Gedankenspiel mehr.
Du, Mari, wirst nun das, was wir eben besprochen haben, gleich anwenden.
Halt dich einfach daran – es wird nichts Beängstigendes passieren. Das verspreche ich dir.
Die Anweisung lautet: Mari, ich möchte, dass du dich jetzt nackt ausziehst.“

Mari zuckte zusammen. Ich werde jetzt genau das tun, was er mir eben gesagt hat, dachte sie, mühsam um Beherrschung bemüht.
„Meister, ich schaffe das noch nicht. Ich bitte um eine Variation der Aufgabe.“

„Das hast du gut gemacht, Mari. Das war genau richtig. Du darfst und du sollst immer ehrlich sein zu mir“, bestätigte sie Joel.
In Ordnung, du bekommst nun eine leichtere Variante meiner Aufgabe:
Du ziehst jetzt deine Jacke aus und setzt dich auf den Schemel, den du schon kennst.“

Erleichtert zog Mari ihre Jacke aus und setzte sich auf das niedrige Höckerchen, das in geringem Abstand vor der Couch stand.

„Steh nochmal auf, Mari.“

Sie zuckte zusammen, stand auf und hätte fast gefragt: `Habe ich etwas falsch gemacht?` Konnte sich aber gerade noch rechtzeitig bremsen, die Frage auszusprechen.

Joel, der diese kleine Regung sofort wahrgenommen hatte, sagte freundlich zu ihr: „Alles ist gut, Mari, vertraue einfach auf meine Führung.“

„Ja, Meister.“

„Nun geh einen halben Kreis um den Hocker herum und setze dich mit dem Gesicht zur Couch wieder hin.“

Mari folgte seiner Anweisung und setzte sich in der beschriebenen Richtung wieder hin.

„Nun schließe deine Augen.“

Gehorsam, wenn auch nicht gerne, folgte sie seiner Anweisung. Es war plötzlich sehr still im Raum. Würde er ihr wieder die Augen verbinden?
Sie lauschte angespannt, wo er sich befand. Schon als sie glaubte, die Stille nicht mehr aushalten zu können, legte er seine Hände auf ihre Schultern und ließ sie einige Minuten dort liegen. Die Wärme, die sie ausströmten, floss durch ihren Körper und tat ihr gut.

Dann fragte er: „Trägst du noch ein anderes Kleidungsstück unter deinem T-Shirt?“

Die Entspannung war sofort wie weggeblasen. „Ja“, Meister. „antwortete sie leise.“

„Dann zieh jetzt auch das Shirt aus – lass die Augen dabei geschlossen. Lege das Shirt einfach neben dich.“

Sie zögerte… Er wartete…

„Du schaffst das, Mari! Was trägst du denn unter dem T-Shirt?

„Ein blaues ärmelloses Top.“

„Na damit könntest du ja sogar auf die Straße gehen,“ meinte er freundlich.

Okay, es war nicht allzu peinlich. Sie folgte seiner Anweisung.
Warum fühlte sie sich jetzt schon so entblößt, obwohl die wichtigsten Stellen ja angezogen waren? Sie spürte, wie sich ihr Rücken verkrampfte und ein Schmerz den Nacken hinauf zog in den Kopf hinein.

„Was sagt die Ampel, Mari?“

„Dunkel-Orange…“

„Okay, ich verstehe. Du kannst deine Augen öffnen. Jetzt leg mal deine Stirn an die Sitzfläche der Couch und konzentriere dich ganz auf meine Hände…“

Wieder einmal verzauberten seine wunderbaren Hände ihre Nacken-und Schultermuskulatur und die Verkrampfung löste sich langsam. Auch den Kopf massierte er mit sanftem wohltuenden Druck.
Diesmal dauerte seine Massage länger als die Male davor. Irgendwann konnte sie sich tiefer einlassen und vergaß, dass sie so spärlich bekleidet war.“

Schließlich sagte er zu ihr: „Mari, du kannst jetzt dein T-Shirt und deine Jacke wieder anziehen. Ich gehe in die Küche, und du setzt oder legst dich einfach auf die Couch und ruhst dich aus. Das Spiel ist jetzt beendet.“
Damit verließ er den Raum und ließ ihr Zeit, sich in Ruhe wieder anzuziehen und zu sammeln…

Zum nächsten Kapitel: –> 27. Fassungslos…

 Zu allen Kapiteln der –> Geschichte von Mari und ihrem Meister in chronologischer Reihenfolge






26. Bitte um Variation einer Aufgabe

Bei Joel: Mari fühlt sich entblößt

„Ich sprach letztens ein Gedankenspiel an, Mari.
Erinnerst du dich noch daran?“

Ja, wie könnte ich das vergessen… dachte sie.
„Ja, Meister, ich erinnere mich,“ brachte sie leise hervor

Nocheinmal die Frage von letztem Mal:
„Was würdest du sagen, wenn ich jetzt von dir verlangen würde, dich nackt auszuziehen?“

Wieder kroch die Angst in Mari hoch, aber sie sagte sich jetzt: Es ist nur eine Vorstellung, ich muss das jetzt nicht tun. Aber was würde ich sagen, wenn…

Ich könnte wohl nur ehrlich sagen: „Meister… ich weiß nicht weiter… Ich kann es einfach nicht…“

„Ja, genau so! Wenn du etwas nicht befolgen kannst, weil es dir gefühlsmäßig gar nicht möglich ist, dann ist Ehrlichkeit das einzig richtige, Mari! Es wird dir helfen, nicht zu verstummen und zu erstarren, wenn sich etwas gar so schwer anfühlt.
Du kannst mir das sagen, wenn es so ist – und dann bittest du um eine leichtere Variation der Anforderung.
Ich werde nicht gänzlich auf die Aufgabe verzichten, so lange wir auf der Spielebene bleiben, aber ich will sie immer für dich machbar gestalten.“

Mari nickte: „Okay! Danke, Meister!“

Joel schaute Mari einige Sekunden in die Augen…
„So, Mari, und jetzt ist es kein Gedankenspiel mehr.
Du, Mari, wirst nun das, was wir eben besprochen haben, gleich anwenden.
Halt dich einfach daran – es wird nichts Beängstigendes passieren. Das verspreche ich dir.
Die Anweisung lautet: Mari, ich möchte, dass du dich jetzt nackt ausziehst.“

Mari zuckte zusammen. Ich werde jetzt genau das tun, was er mir eben gesagt hat, dachte sie, mühsam um Beherrschung bemüht.
„Meister, ich schaffe das noch nicht. Ich bitte um eine Variation der Aufgabe.“

„Das hast du gut gemacht, Mari. Das war genau richtig. Du darfst und du sollst immer ehrlich sein zu mir“, bestätigte sie Joel.
In Ordnung, du bekommst nun eine leichtere Variante meiner Aufgabe:
Du ziehst jetzt deine Jacke aus und setzt dich auf den Schemel, den du schon kennst.“

Erleichtert zog Mari ihre Jacke aus und setzte sich auf das niedrige Höckerchen, das in geringem Abstand vor der Couch stand.

„Steh nochmal auf, Mari.“

Sie zuckte zusammen, stand auf und hätte fast gefragt: `Habe ich etwas falsch gemacht?` Konnte sich aber gerade noch rechtzeitig bremsen, die Frage auszusprechen.

Joel, der diese kleine Regung sofort wahrgenommen hatte, sagte freundlich zu ihr: „Alles ist gut, Mari, vertraue einfach auf meine Führung.“

„Ja, Meister.“

„Nun geh einen halben Kreis um den Hocker herum und setze dich mit dem Gesicht zur Couch wieder hin.“

Mari folgte seiner Anweisung und setzte sich in der beschriebenen Richtung wieder hin.

„Nun schließe deine Augen.“

Gehorsam, wenn auch nicht gerne, folgte sie seiner Anweisung. Es war plötzlich sehr still im Raum. Würde er ihr wieder die Augen verbinden?
Sie lauschte angespannt, wo er sich befand. Schon als sie glaubte, die Stille nicht mehr aushalten zu können, legte er seine Hände auf ihre Schultern und ließ sie einige Minuten dort liegen. Die Wärme, die sie ausströmten, floss durch ihren Körper und tat ihr gut.

Dann fragte er: „Trägst du noch ein anderes Kleidungsstück unter deinem T-Shirt?“

Die Entspannung war sofort wie weggeblasen. „Ja“, Meister. „antwortete sie leise.“

„Dann zieh jetzt auch das Shirt aus – lass die Augen dabei geschlossen. Lege das Shirt einfach neben dich.“

Sie zögerte… Er wartete…

„Du schaffst das, Mari! Was trägst du denn unter dem T-Shirt?

„Ein blaues ärmelloses Top.“

„Na damit könntest du ja sogar auf die Straße gehen,“ meinte er freundlich.

Okay, es war nicht allzu peinlich. Sie folgte seiner Anweisung.
Warum fühlte sie sich jetzt schon so entblößt, obwohl die wichtigsten Stellen ja angezogen waren? Sie spürte, wie sich ihr Rücken verkrampfte und ein Schmerz den Nacken hinauf zog in den Kopf hinein.

„Was sagt die Ampel, Mari?“

„Dunkel-Orange…“

„Okay, ich verstehe. Du kannst deine Augen öffnen. Jetzt leg mal deine Stirn an die Sitzfläche der Couch und konzentriere dich ganz auf meine Hände…“

Wieder einmal verzauberten seine wunderbaren Hände ihre Nacken-und Schultermuskulatur und die Verkrampfung löste sich langsam. Auch den Kopf massierte er mit sanftem wohltuenden Druck.
Diesmal dauerte seine Massage länger als die Male davor. Irgendwann konnte sie sich tiefer einlassen und vergaß, dass sie so spärlich bekleidet war.“

Schließlich sagte er zu ihr: „Mari, du kannst jetzt dein T-Shirt und deine Jacke wieder anziehen. Ich gehe in die Küche, und du setzt oder legst dich einfach auf die Couch und ruhst dich aus. Das Spiel ist jetzt beendet.“
Damit verließ er den Raum und ließ ihr Zeit, sich in Ruhe wieder anzuziehen und zu sammeln…

 Zu allen Kapiteln der –> Geschichte von Mari und ihrem Meister in chronologischer Reihenfolge