Unsere größte Energiequelle

Nur die Dinge verstärken sich, denen wir unsere Aufmerksamkeit schenken.

Wann habt ihr euch denn das letzte mal mit eurem Herzen beschäftigt?

Selbst die größte Energiequelle nützt nichts, wenn sie in Vergessenheit gerät.

Stattdessen hat der Kopf die Herrschaft übernommen, der Kopf mit all seinen erlernten oft negativen Gedanken…

Wenn wir hingegen Herzgefühle wie Liebe, Wertschätzung und Fürsorge aktivieren, wird ein Füllhorn an neuronalen und biochemischen Prozessen in uns ausgelöst, dass jedes Organ in unserem Körper positiv beeinflusst.
Stresshormone werden reduziert, der Alterungsprozess wird verlangsamt und wir werden buchstäblich intelligenter, weil wir endlich unsere wichtigste Kraftquelle dazuschalten.

Subina Giuletti (Aus dem Buch: Verrat mir deine Träume)



66. Gespräch mit der inneren Meisterstimme (1) – eine Beziehung entsteht zu einer Instanz tief innen

Mari fühlt sich geborgen – in sich selbst

Mari drehte sich zum wiederholten Mal im Bett herum, irgendwie fand sie heute keinen Schlaf. Eine diffuse Unruhe war in ihr.
Es ist als ob irgendetwas fehlt… aber was könnte das sein… fragte sie sich.
Meine Arbeit macht mir Freude, finanziell gibt´s keine Probleme, die Treffen mit Joel sind spannend und schön, und dennoch… was ist das, was sich gerade so leer anfühlt in mir…?

Dir fehlt die innige Beziehung zu MIR.

Ups, was war DAS denn? Der Gedanken flog von links nach rechts durch ihren Kopf und hinterließ deutliche Spuren: Sie fühlte sich plötzlich so lebendig und munter, als sei sie nach einem ausgiebigen Schlaf erfrischt aufgewacht.

Schreib!

Huch, jetzt gibt´s auch noch eine Anweisung… Sie grinste. Eine Stimme, die es eigentlich gar nicht gab, sagte ihr, was sie tun sollte…

MICH gibt es! Gerne buchstabiere ich es dir – und da du Farben magst, setze ich jeden Buchstaben in eine andere Farbe für dich:    h   !

Sofort stellte sich Mari das Wort in leuchtend bunten Lettern vor.
Na, dann will ich tun, was du sagst, dachte sie und verließ ihr Bett, um sich an den Laptop zu setzen.

Prima! Gut, dass du gleich aufgestanden bist!
Wenn du mit mir MIR schreibst und  MEINE Antworten empfängst, dann schreibe bitte  MEINE Anrede und alle zu  MIR gehörenden Pronomen in durchgängig großen Buchstaben, denn MEINE Energie stammt aus einer höheren Ebene, aus DER Ebene, nach DER du dich sehnst. So spürst du das schon beim Schreiben und später, wenn du es mal wieder liest,  gleich ganz deutlich.

Mari hatte es schon beim Schreiben, als sie die Energie der Worte fühlte,  entsprechend korrigiert. Sie spürte wirklich bereits, was gemeint war.

Wer oder was bist DU?  fragte sie schreibend.

ICH BIN DER, DEM du alles sagen kannst,  DEN du alles fragen kannst, von DEM du immer Antwort, Hilfe und Führung erhältst – dein innerer Meister.
ICH BIN DIE, DIE alles von dir annimmt, in der Tiefe versteht – und liebt – deine gute Fee.
ICH BIN DAS, in DEM du immer zuhause und geborgen bist – dein inneres Licht.
ICH BIN dein tiefstes, wahres SEIN:  DIE  ALLUMFASSENDE  LIEBE.

Ein tiefer Atemzug durchströmte sie. DAS fühlte sich so wunderbar an.
Als ob eine Sehnsucht Erfüllung finden würde…

Ist es nicht das, wonach du dich sehnst? Geborgenheit, Verlässlichkeit, liebevolle Führung?

Ist es nicht die Art von Energie, die Joel in eurem Rollenspiel für dich als „Meister“ verkörpert, wenn er dir aufträgt, etwas zu tun, was dir gut tut – was dich in deinem Vertrauen stärkt – und was er dir vermittelt, wenn er dich umarmt?

Mari nickte zustimmend. Ja, so ähnlich fühlte sich das auch an mit ihm… nur dass sie es mit ihm auch körperlich spüren konnte, wenn er sie zum Beispiel fest in den Armen hielt und ihr dadurch Halt und Sicherheit vermittelte.

Die Stimme antwortete auf ihre Gedanken:
Diese Gefühle können sowohl durch körperliche Nähe und Berührung entstehen, wie auch durch Worte, die ein anderer Mensch zu dir sagt,
als auch mit Hilfe des Geistes – durch die Verbundenheit mit MIR,
der Essenz von der Kraft der Liebe und Stärke,
die in dir ist und in allem, was um dich herum ist.
Diese Ebene des Geistes – BIN ICH !
Und mit MIR bist du immer in Verbindung – die Frage ist nur, ob du dir dessen gewahr bist oder nicht. Durch unsere dir bewusste Verbundenheit fühlst du das von dir oft so ersehnte Gefühl von Nähe und Geborgenheit, auch ohne körperliche Anwesenheit eines anderen Menschen. Wenn du MICH wahrnimmst, dann fühlst du dich so wunderbar, wie du dich jetzt in diesem Moment fühlst. 

Unwillkürlich musste Mari in diesem Moment lächeln.
Ja eigentlich „mache“ ich es gar nicht,
dachte sie, es kommt ganz von allein –  ES lächelt aus mir – ES lächelt mich
Auch diese Worte schrieb sie auf.

Dieses innere Lächeln ist ein untrügliches Zeichen, dass du mit MIR verbunden bist, „hörte“ sie  diese klare und irgendwie machtvolle, wenn auch leise klingende „Stimme“ in ihr liebevoll sprechen.
Sei gewiss: ICH BIN immer voller Liebe und Frieden – deshalb brauchst du MICH und alles, was ICH dir sage, niemals zu fürchten. Im Gegenteil, du kannst dich immer darauf verlassen, dass die Themen, die du mit MIR besprichst, und die Gedanken, die du MIR übergibst, sich allein schon dadurch, dass du sie MIR anvertraust, heller und leichter anfühlen werden, und dass MEINE Antworten dir immer gut tun werden. Denn:

ICH BIN die tiefste Liebe deines Seins
ICH BIN  immer da für dich. 

Ein tiefes Geborgenheitsgefühl durchströmte Mari und sie hörte die Stimme in sich flüstern:

Und nun geh schlafen, Mari, komm in MEINE Arme…

Zu allen Kapiteln der –> Geschichte von Mari und ihrem Meister in chronologischer Reihenfolge

59. Erstes Spiel im neuen Jahr (2)

Bei Joel – das Spiel geht weiter

Joel hielt Mari, die er dicht neben sich gezogen hatte, auf der Couch fest umschlungen und flüsterte – bereits in seiner Rolle als Meister: „Nun bist du meine Gefangene! Na, wie fühlt sich das an?“
Mari , die sich sehr plötzlich in dieser „gefangenen Sitzhaltung“ wiederfand und dadurch etwas erschrocken war, konnte nicht gleich antworten.
Er wartete und zog sie noch fühlbar enger an sich heran. In seinen beiden Händen hielt er ihre Hände: den einen Arm vor ihrem Oberkörper, den anderen Arm hinter dem Rücken. Dabei hielt er ihre Hände so fest, so dass sich ihre Arme in der Tat fast bewegungsunfähig anfühlten.
Ihn so nah bei sich zu fühlen in dieser Haltung fühlte sich tatsächlich wie gefangen an – und löste ein ambivalentes Gefühl aus – einerseits war es aufregend und unheimlich, so hilflos zu sein, andererseits fühlte es sich gut an, seine Nähe so deutlich zu spüren. Dazu die Worte „eine Gefangene sein“… löste ein Kribbeln aus.
„Nun, Mari… ich warte auf deine Antwort. Wie fühlt sich das an?“
„Schaurig – aufregend – spannend…“ antwortete sie leise.
„Nun, dann wollen wir doch mal sehen, wie es meiner Gefangenen weiter ergeht…“ Mit diesen Worten stand er, sie weiter in den Armen festhaltend auf, so dass ihr gar nichts anderes übrig blieb, als an seiner Seite mit aufzustehen. Einen Moment lang stand sie von ihrem eigenen Arm, dessen Hand er in seiner hielt, fest umschlungen fest an seine Seite gedrückt neben ihm.
„Körbchen-Position nennt man das im Tanz“, erklärte er ihr.
Plötzlich zog er an einem Arm, ließ den anderen los und gab ihr an der Schulter einen deutlichen Impuls, so dass sie sich schwungvoll aus der eben noch dicht neben ihm stehenden Haltung ausdrehte und sich ihm gegenüber wieder fand – jetzt, nun mit weitaus größerem Abstand nur noch an einer Hand gehalten.
Er hielt sie so lange an der Hand fest, bis sie ihr Gleichgewicht wieder gefunden hatte und sicher auf ihren Füßen stand. Dann ließ er sie los, ging drei Schritte zurück und betrachtete sie von dort aus.
„Du bleibst jetzt genau an dieser Stelle stehen – so lange bis ich dir etwas anderes sage. Und deine Arme verschränkst du hinter dem Rücken.“
Angespannt folgte sie seiner Anweisung.
„Gut, Mari.“
Er lächelte verhalten, kam auf sie zu und trat hinter sie.
Aufgeregt wartete sie ab. Was würde jetzt kommen?
Sie fühlte einen kleinen Druck seiner Hände auf ihre beiden Ellbogen, der die verschränkte Armhaltung noch etwas verstärkte. Das fühlte sich zwar unbehaglich an, aber nicht wirklich unangenehm.
Stille…
Er war immer noch hinter ihr…
Was würde jetzt kommen?
Aufgeregt hielt sie die Luft an.
Schließlich spürte sie, wie er seine Hände sanft auf ihre Schultern legte. „Ganz ruhig weiter atmen, Mari“, hörte sie seine Stimme leise an ihrem Ohr. „Du hast nichts weiter zu tun, als einfach nur wahrzunehmen, was du fühlst.“
Die Wärme, die aus seinen Händen strömte, tat ihr gut. Hörbar atmete sie aus.
„Ja, so ist es gut, entspann dich, auch wenn diese Haltung sich vielleicht gerade etwas unbehaglich anfühlen mag. Alles ist gut…“ Dann begann er seine Daumen mit sanftem Druck auf ihren verspannten Schultern zu bewegen. Dankbar nahm sie wahr, wie sich ihre Schultern dabei etwas lockerten. Auch ihre gefühlsmäßige Anspannung konnte sich dabei ein wenig beruhigen…

Schließlich trat er wieder vor sie, schaute ihr in die Augen und erklärte: „Du wirst weiterhin so stehen bleiben. Halte den Blickkontakt mit mir und nimm bewusst wahr, was in dir geschieht.“
Daraufhin ging er zwei Schritte rückwärts und sah sie von dort aus schweigend an.
Dieses Schweigen war schwierig für sie auszuhalten. Dabei fühlte sie die Anspannung der verschränkten Arme deutlicher als vorher.
Er wusste das und dehnte die Situation nicht allzu lange aus. Dennoch erschien es ihr sehr lang.
„Wie fühlst du dich?“ fragte er schließlich.
„Unbehaglich.“ Ihr Blick ging unruhig hin und her.
„Schau mich an, Mari.“
Sie erschrak. Stimmt ja! Sie sollte ja den Augenkontakt halten! Es fiel ihr jedoch schwer. Die Situation verursachte in ihr eine seltsame, unheimliche Stimmung.


Er trat wieder einen kleinen Schritt auf sie zu, legte einen Finger unter ihr Kinn und hob es an, bis sie ihm wieder in die Augen sehen musste.
„Was wünschst du dir jetzt?“
„Dass ich meine Arme lösen darf“, antwortete sie.
„Du darfst deine Arme wieder lösen und dich ganz bequem hinstellen.“ Er lächelte. „Mari, du bist jetzt wieder frei!“
Erleichtert nahm sie eine angenehmere Körperhaltung ein.
„Das hast du sehr gut gemacht!“ Er breitete seine Arme aus. „Und nun komm her! Lass dich umarmen!“

Erleichtert ließ sie sich von ihm halten. Das tat sooo gut… fest und innig umschlungen hielt er sie lange in seinen Armen. Dann setzte er sich mit ihr auf die Couch, legte einen Arm um sie und flüsterte: „Das Spiel ist vorbei, Mari. Der Meister hat sich aufgelöst, und du sitzt jetzt hier mit Joel.“
Aufatmend schmiegte sie sich an ihn. So viel war ja eigentlich gar nicht geschehen, dennoch hatte sie das Gefühl, von einem anstrengenden Weg nach hause gekommen zu sein.
„Auch wenn wir rein äußerlich betrachtet gar nicht so viel getan haben, hat es wohl einiges in dir bewegt… Spüre ich das richtig?“ fragte er.
„Ja“, bestätigte sie. „Deine Worte am Anfang, dass ich nun deine Gefangene bin, und diese seltsame Armhaltung haben ziemlich intensive Gefühle in mir ausgelöst.“
„Ich sag es auch gern nochmal als Joel, damit es ganz deutlich in dir ankommt: Mari, du bist jetzt frei! Am besten sagst du es dir selbst auch noch mal.
Mari nickte zustimmend: „Ja, ich bin frei!“
„Und eigentlich warst du das die ganze Zeit! Denn dieses Spiel, wie alle unsere Spiele, spielst du freiwillig, aus deinem freien Willen heraus. Nur während des Spielens tritt dieses Bewusstsein in den Hintergrund. Und es ist die Aufgabe des Meisters“, er zwinkerte ihr zu, „genau dafür zu sorgen, dass du es für diese Zeit vergisst. Aber jetzt… denkst du noch an deinen Satz am Anfang des Spieles?“
Mari lächelte „Ja, ich will die Aufregung und die kleine Angst, die mit unseren Spielen verbunden ist, spüren, und ich will auch spüren, wie sie sich wieder löst. Ich glaube, deshalb spiele ich gern diese Spiele, weil diese liebevolle Führung des Meisters in herausfordernden Situationen und hinterher die Erlösung aus der Angst ein so intensives Gefühl auslöst.“
Joel nickte. Er verstand sie.
„Und warum spielst du diese Spiele?“ fragte Mari interessiert.
„Ich mag es, die Macht zu fühlen, die du mir als Meister gibst – und die Handlungen in dieser Machtrolle in all ihren Herausforderungen sowohl aufregend als auch liebevoll zu gestalten! Diese Balance auszuloten ist für mich die Herausforderung…“ antwortete er lächelnd.
„Ich wünsche mir, dass in dieser Weise das ganze Leben mit uns umgeht!“
„Ja, möge uns das Leben solche Herausforderungen bringen, die sich herrlich lebendig anfühlen und gut zu bewältigen sind, auf dass sich alle Ängste immer wieder liebevoll auflösen und auch in ungewissen Situationen immer mehr Vertrauen wachsen kann…“

Zu allen Kapiteln der –> Geschichte von Mari und ihrem Meister in chronologischer Reihenfolge



10. Eine utopische Heilungsreise: ÄNGSTLICHKEIT    und    LIEBEVOLLE FÜHRUNG

Joel hatte sich für die Weihnachtszeit eine Fortsetzungsgeschichte von wohlwollenden außerirdischen Meistern zum Thema „Macht – Angst – Vertrauen – Hingabe“ für Mari ausgedacht, das er ihr in Form eines Adventskalenders geschenkt hatte.

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Mari freute sich darauf, ihren nächsten Umschlag zu öffnen. Sie trank einen Schluck Kaffee, steckte sich eine Orangenscheibe in den Mund und las gespannt wie es Carinas weiter erging im Raumschiff mit ihrem Meister…

An diesem Morgen denkt Carina beim Aufwachen sofort an die heftige Situation von gestern, in der sie sich für eine durchaus wohltuende Fußmassage auf die Liege legen musste, obwohl sie das erst nicht wollte. Seltsamerweise bewegen sich in ihr Gefühle, die sich gar nicht mal übel anfühlen. Sie hatte es bisher nicht erlebt, dass irgendwer sich in solcher Weise für ihr Wohlergehen interessiert hatte. Denn dass Ramon das alles nicht für sich selbst, sondern für sie tat, das ist ihr inzwischen klar. Seine körperliche und mentale Stärke ist zwar nach wie vor beängstigend für sie, aber es gibt inzwischen auch Momente, in denen sie zumindest im Nachhinein spürt, dass es ihr auf eine bisher nicht gekannte Weise gut tut, sich von der natürlichen, sanften und doch kraftvollen Autorität ihres Meisters führen zu lassen. Das fällt ihr allerdings schwer, allein schon nur sich selbst gegenüber einzugestehen.

Gespannt öffnet sie das nächste Röllchen ihres seltsamen Adventskalenders und liest:

Geliebte Carina,
auch wenn dir in sicherlich sehr seltenen Momenten 
meine Konsequenz
als Härte erscheinen mag,
wisse, dass ich mit dir fühle –
in jedem Augenblick.
Ich wäre grausam, ließe ich dich in deiner Angst stecken.
Carina, ich bin gerade auch in den schwierigen Momenten
mit meiner ganzen Herzenskraft für dich da.
Ich verstehe und tröste dich in deiner Angst,
ich führe dich in neuen Erfahrungen,
ich nehme dich an, in jedem deiner Vorwärts- und Rückwärtsschritte,
ich ermutige dich, wenn du zögest,
und ich feiere mit dir jeden kleinen Sieg!
In Liebe Ramon

Auch an diesem Tag bekommt sie wieder eine Fußmassage. Es fällt ihr noch nicht leicht, sich wieder auf die Liege zu legen, aber sie tut es schließlich. Für den nächsten Tag kündigt ihr Ramon eine Rücken- und Kopfmassage an, damit ihre angespannten Muskeln sich entspannen könnten und die häufigen Kopfschmerzen sich bessern könnten.
Carina denkt nun immer wieder über diese kommende Behandlung nach. Sie hat gar nicht das Gefühl, dadurch zu mehr Entspannung gelangen zu können, ganz im Gegenteil, sie merkt, wie sie in Stress gerät, ganz besonders dann, wenn sie daran denkt, sich auf diese Liege legen zu müssen. Sie würde sich ja gern besser entspannen können, aber aufgrund ihrer heftigen Angst kann sie es doch nicht. Dabei wird ihr inzwischen zumindest theoretisch klar, dass sie eigentlich vor Ramon keine Angst zu haben bräuchte, aber in ihre Gefühle. die von alten Angst-Mustern geprägt sind, hat dieses Wissen noch keinen Eingang gefunden.

Immerhin überwindet sie sich, am Abend mit ihrem Meister darüber zu sprechen und ihm davon zu erzählen. „Es tut mir so leid, dass ich noch nicht besser vertrauen kann, dass ich mich so schwer entspannen kann, dass ich nicht einfach locker und unverkrampft sein kann…“ sagt sie traurig zu ihrem Meister. „Ich möchte doch so gern alles richtig machen! Ich sehe ein, dass ich dir vertrauen könnte – und dennoch kann ich es so schwer, weil mir die Angst immer wieder im Weg steht. Und wenn ich mir wünsche, lockerer zu werden, wird es eher schlimmer als besser.“

„Carina, Liebes, Vertrauen lässt sich nicht erzwingen“, erklärt er ihr verständnisvoll, „das kann nur langsam wachsen. Gib dir Zeit. Das wird sich nach und nach mit jeder guten Erfahrung, die wir gemeinsam machen, entwickeln. Und wir werden noch viel Gutes miteinander erleben, lächelt er. „Dessen bin ich mir ganz sicher!“

Morgen wird die Geschichte fortgesetzt und läuft voraussichtlich bis Weihnachten

Hier geht es zu allen bisher erschienenen Kapitel zu dieser Geschichte, die Joel Mari in der Advents- und Weihnachtszeit erzählt –> Eine utopische Heilungsreise (Märchen)