100. Wochenend und Sternenschein (6): Ein Jahr lang gewachsenes Vertrauen

Liebe Gäste hier im Blog hier folgt  Fortsetzung des Abends, an dem  Mari und Joel ihr einjähriges Miteinander feiern. Viele Schritte sind sie inzwischen – ein Jahr lang – miteinander gegangen, seit sie vor einem Jahr ganz vorsichtig und behutsam „Erste Schritte miteinander“. getan haben. Maris Vertrauen ist nach und nach gewachsen und sie werden diesen Weg noch weiter zusammen gehen. Für die kommende Zeit will ich euch schon mal verraten, dass es zwei weitere Personen geben wird, die miteinander einen ähnlichen Weg von Vertrauenserfahrungen in freundlicher Dominanz beginnen werden… Da der Blog den Namen trägt „Maris Meister der sanften Dominanz“ soll der Name der Frau, die hier bald auftaucht, sich nur geringfügig ändern. Sie wird Maria heißen (um zum Namen des Blogs weiterhin zu passen) – nicht zu verwechseln mit unserer uns nun schon seit einem Jahr bekannten Mari. Das kleine „a“ am Ende des Namens unterscheidet die beiden: Mari und ihre Freundin Maria In der nächsten Zeit wird es dann hauptsächlich um Maria und Frank gehen, wenn auch Mari und Joel ab und zu immer mal auftauchen werden. Aber ich will nicht zu viel verraten… Im kommenden 101. Kapitel werden die beiden „Neuen“ erstmalig im Gespräch zwischen Mari und Joel erwähnt werden. Und dann geht es im Kapitel 102 mit den Erlebnissen von Maria und Frank weiter. Jetzt begleiten wir Mari und Joel weiter an ihrem letzten Abend ihrer Wochenendreise im Hotel… Nach einem vorzüglichen Abendessen, das diesmal für Mari und Joel im Zimmer serviert wurde und dem Anlass entsprechend in allen Gängen mit der Zahl 1 dekoriert worden war, sagte Joel zu Mari: „So, Mari, der Meister möchte heute auch bei diesem besonderen Tag in Erscheinung treten… Das Spiel beginnt!“
Mit diesen Worten nahm er die Rolle des Meisters ein, reichte ihr galant den Arm mit den Worten: „Jetzt schließe bitte deine Augen so lange, bis ich dir sage, dass du sie wieder öffnen kannst und achte mal auf dein hübsches und wie ich weiß sehr feines Näschen. Was nimmst du wahr?“
Mari schärfte ihre Sinne – und sie roch einen Hauch von Rosenduft.

„Genau“, bestätigte er, das hast du richtig wahrgenommen, Wir werden jetzt diesem Duft folgen – und du lässt die Augen noch geschlossen. Langsam und bewusst auf jeden Schritt achtend ging sie an seinem Arm weiter bis sie bei der geöffneten Badezimmertür angelangt waren. Sie nahm nun die Zunahme der Temperatur und der Duftintensität war. „Drei Schritte noch… „hörte sie ihn sage, „und nun öffne bitte die Augen. Mari tat das gerne, öffnete ihre Augen und nahm wahr, dass sie im Badezimmer gelandet waren und dass einige Kerzen und viele Rosen im Raum verteilt waren. Wo es nur möglich war, standen Rosen – und in der Badewanne war ein Schaumbad eingelassen, in dem viele Rosenköpfe schwammen. Fasziniert nahm sie die schönen Eindrücke in sich auf… Joel lies ihr Zeit…

Dann wurde ihr klar, dass es sicher nicht nur darum ging, das schöne Badezimmerambiente zu bestaunen. Fragend schaute sie ihn an…

Er nickte ihr ermutigend zu. „Ja, nachdem du heute morgen mit Joel das so herrliche Beisammensein im Bett ohne Kleidung genossen hast, werden nun wir beide die Ehre haben, uns nahe zu sein, so wie wir sind. Auch wenn ich jetzt die Meisterrolle innerhalb unseres Spiels inne habe, und du dem Meister gegenüber ja meist etwas andere Gefühle hast, als außerhalb des Spiels, glaube ich, dass du es schaffen wirst, heute ganz nackt auch mit mir als Meister zusammen zu sein.“

Er schloss die Tür, so dass kein Licht mehr von außen ins Bad fiel und dadurch, dass hier nur einige Kerzen ihr sanftes Licht verbreiteten, es deutlich dunkler wurde. Mari schluckte… Warum nur fühlte es sich jetzt so viel schwieriger an als heute morgen…

„Wir drehen uns jetzt beide um 180 Grad herum, so dass wir mit dem Rücken zueinander stehen und ziehen uns aus.“ fuhr er ruhig fort, ohne eine Antwort von ihr zu erwarten. „Dann setzt du dich zuerst in die Wanne. Wenn nötig, kannst du die Wasserstemperatur gern noch regulieren, damit sie dir absolut angenehm ist. Ich werde so lange mit dem Blick wie jetzt zur Wand hier so stehen bleiben. Wenn du dann in der Wanne sitzt, lasse bitte hinter dir etwas Platz. Ich werde mich dann hinter dich setzen. Okay?“

Uff! „Ja“, antwortete Mari leise und begann sich mit dem Blick zu der wunderschön gestalteten Wanne auszuziehen. Und tatsächlich… noch ganz im Eindruck dieser magischen Situation hier folgte seinen Anweisungen ohne allzu lange zu zögern und schlüpfte als sie ganz ausgezogen war in die Wanne.
Hmm war das ein wundervoller Duft. „Ich bin im Wasser“, erklärte sie ihm, worauf er sich umdrehte und auch in die Wanne stieg. Sie hielt die Luft an… Langsam ließ er sich hinter sie ins Wasser gleiten und legte seine Beine um sie herum nach vorn.
Sanft legte er seine Hände auf ihre Schultern. „Einfach weiter atmen…“ flüsterte er ihr ins Ohr, „Meine Hände auf deinen Schultern kennst du ja inzwischen schon ein ganzes Jahr lang.“ Langsam begann er, Schaum auf ihren Schultern zu verteilen und sie sanft zu massieren. Und wie immer konnte sich Mari durch die Wirkung seiner Schultermassage leichter entspannen. Tief atmete sie den wundervollen Duft ein und nahm die Massage dankbar an.
„Nun lehne dich einfach zurück, Mari, „mein Oberkörper freut sich darauf, gleich die Bekanntschaft mit deinem Rücken zu machen.“
Langsam ließ sich Mari zurück sinken. Er hatte seine Hände inzwischen bequem auf den Rändern der Wanne abgelegt. Und als sie an ihrem Rücken den Kontakt zu seinem Oberkörper bemerkte und etwa zusammenzuckt, legte er wieder seine Hände auf ihre Schultern und zog sie ganz sanft noch etwas dichter an sich heran. „Lehn dich einfach an, Mari, du bist angekommen. Das was du dir schon so lange gewünscht hast, ist nun eingetreten – du kannst dich einfach anlehnen und in Wärme und Geborgenheit baden.“
Diese herzlich gesprochenen Worte verfehlten ihre Wirkung nicht und Mari gab den letzten Rest an Widerstand auf und legte sich ganz zurück. Sanft umschloss er ihren Oberkörper mit seinen Armen und hielt sie für eine lange Zeit einfach nur fest… bis die restliche Anspannung von ihr wich und sie das Gefühl, sich ganz bei ihm anzulehnen von hinten von ihm gehalten zu werden genießen konnte… Beide atmeten im selben Rhythmus und eine Welle von Geborgenheit strömte durch Mari.
„Danke, Meister!“ sagte sie leise.
„Ich danke dir für dein Vertrauen, Mari – jetzt hier und das ganze Jahr über! Und wenn du dich ganz satt gefühlt hast an dieser Erfahrung, kannst du darauf vertrauen, dass ich, falls du das möchtest, die Augen geschlossen halten werde bis du ganz in Ruhe die Wanne wieder verlassen hast. Dann kannst du es dir im Bett gemütlich machen und dort auf Joel warten. Denn außerhalb des Badezimmers ist das heutige Spiel dann vorbei.“

Mari verweilte noch ein Weilchen nahezu bewegungslos in diesem herrlichen Gefühl des Gehalten-seins, was tiefe Geborgenheit in ihr auslöste. Sie fühlte, wie sie die Grenzen, wo ihr Körper aufhörte und wo das Wasser und Joels körper begann, nicht mehr wahrnahm, wo alles sich auflöste in einem Gefühl seligen Eins-seins – und als sie sich dann schließlich bewegte, um die Wanne zu verlassen, war in ihr ein solcher Frieden, dass sie leise zu ihm sagte: „Du musst die Augen nicht geschlossen halten…“

100. Wochenend und Sternenschein (6): Ein Jahr lang gewachsenes Vertrauen

Liebe Gäste hier im Blog,
in diesem Kapitel erscheint die Fortsetzung des Abends, an dem Mari und Joel ihr einjähriges Miteinander feiern. Viele Schritte sind sie inzwischen miteinander gegangen, seit sie vor einem Jahr ganz vorsichtig und behutsam „Erste Schritte miteinander“ getan haben.  

Jetzt begleiten wir Mari und Joel weiter durch den letzten Abend ihrer Wochenendreise im Hotel…

Nach einem ganz besonderen, vorzüglichen Abendessen, das diesmal Mari und Joel in ihrer Suite genossen haben, sagte Joel zu Mari: „So, Mari, der Meister möchte heute auch bei diesem besonderen Tag in Erscheinung treten… Das Spiel beginnt!“
834878gifmmueuatMit diesen Worten nahm er die Rolle des Meisters ein, reichte ihr galant den Arm mit den Worten: „Jetzt schließe bitte deine Augen so lange, bis ich dir sage, dass du sie wieder öffnen kannst, und achte mal auf dein hübsches und, wie ich weiß, sehr feines Näschen. Was nimmst du wahr?“
Mari schärfte ihre Sinne – und sie roch einen Hauch von Rosenduft.
„Genau“, bestätigte er, das hast du richtig wahrgenommen, Wir werden jetzt diesem Duft folgen – und du lässt die Augen noch geschlossen. Langsam und bewusst auf jeden Schritt achtend ging sie an seinem Arm weiter bis sie bei der geöffneten Badezimmertür angelangt waren, die sie ja nicht sehen konnte. Sie nahm lediglich die Zunahme der Temperatur und der Duftintensität wahr. „Drei Schritte noch…“ hörte sie ihn sagen, „und nun darfst du die Augen wieder auf machen.“
Mari tat das gerne, öffnete ihre Augen und nahm wahr, dass sie im Badezimmer gelandet waren und dass einige Kerzen und viele Rosen im Raum verteilt waren. Wo es nur möglich war, standen Rosen – und in der Badewanne war ein Schaumbad eingelassen, in dem viele Rosenköpfe schwammen. Fasziniert nahm sie die schönen Eindrücke in sich auf…
Joel lies ihr Zeit…

Dann wurde ihr klar, dass es sicher nicht nur darum gehen würde, das schöne Badezimmerambiente optisch zu bestaunen. Fragend schaute sie ihn an…

Er nickte ihr ermutigend zu. „Ja, nachdem du heute morgen mit Joel das so herrliche Beisammensein im Bett ohne Kleidung genossen hast, werden nun wir beide die Ehre haben, uns ganz unverhüllt nahe zu sein. Auch wenn ich jetzt die Meisterrolle innerhalb unseres Spiels inne habe, und du zu mir in dieser Rolle ja meist etwas andere Gefühle hast, als außerhalb des Spiels, glaube ich, dass du es schaffen wirst, heute ganz nackt auch mit mir als Meister zusammen zu sein.“

Er schloss die Tür, so dass kein Licht mehr von außen ins Bad fiel und dadurch, dass hier nur einige Kerzen ihr sanftes Licht verbreiteten, es deutlich dunkler wurde. Mari schluckte… Warum nur fühlte es sich jetzt so viel schwieriger an als heute morgen…

„Wir drehen uns jetzt beide um 180 Grad herum, so dass wir mit dem Rücken zueinander stehen und ziehen uns aus“, fuhr er ruhig fort, ohne eine Antwort von ihr zu erwarten. „Dann setzt du dich zuerst in die Wanne. Wenn nötig, kannst du die Wassertemperatur gern noch regulieren, damit sie dir absolut angenehm ist. Ich werde so lange mit dem Blick wie jetzt zur Wand hier so stehen bleiben bis du ganz in Ruhe in den herrlichen Schaum eingetaucht bist. Wenn du dann in der Wanne sitzt, lasse bitte hinter dir etwas Platz und gib mir Bescheid. Ich werde mich dann hinter dich setzen. Okay?“

Uff! „Ja“, antwortete Mari leise und begann sich mit dem Blick zu der wunderschön gestalteten Wanne auszuziehen. Und tatsächlich… noch ganz im Eindruck dieser magischen Situation folgte sie seinen Anweisungen ohne allzu lange zu zögern, und schlüpfte, als sie ganz ausgezogen war, in die Wanne.
Hmm war das ein wundervoller Duft.
„Ich bin im Wasser“, erklärte sie ihm, worauf er sich umdrehte und auch in die Wanne stieg. Sie hielt die Luft an… Langsam ließ er sich hinter sie ins Wasser gleiten und legte seine Beine um sie herum nach vorn.
„Einfach weiter atmen…“ flüsterte er ihr ins Ohr und legte sanft seine Hände auf ihre Schultern. „Meine Hände auf deinen Schultern kennst du ja inzwischen schon ein ganzes Jahr lang.“ Langsam begann er, etwas von dem feinporigen Schaum auf ihren Schultern zu verteilen und sie sanft zu massieren. Und wie schon so oft konnte sich Mari durch die Wirkung seiner Schultermassage leichter entspannen. Tief atmete sie den wundervollen Duft ein und nahm die Massage dankbar an.

„Nun lehne dich einfach zurück, Mari, mein Oberkörper freut sich darauf, gleich die Bekanntschaft mit deinem Rücken zu machen.“
Langsam ließ sich Mari zurück sinken. Er hatte seine Hände inzwischen bequem auf den Rändern der Wanne abgelegt. Und als sie an ihrem Rücken den Kontakt zu seinem Oberkörper bemerkte und etwas zusammenzuckte, legte er wieder seine Hände auf ihre Schultern und zog sie ganz sanft noch etwas dichter an sich heran. „Lehn dich einfach an, Mari, du bist angekommen. Das, was du dir schon so lange gewünscht hast, ist nun eingetreten – du kannst dich einfach anlehnen und in Wärme und Geborgenheit baden.“
Diese herzlich gesprochenen Worte verfehlten ihre Wirkung nicht, und Mari gab den letzten Rest an Widerstand auf und legte sich ganz zurück. Sanft umschloss er ihren Oberkörper mit seinen Armen und hielt sie für eine lange Zeit einfach nur fest… bis die restliche Anspannung von ihr wich und sie das Gefühl, sich ganz bei ihm anzulehnen und von hinten von ihm gehalten zu werden genießen konnte… Beide atmeten im selben Rhythmus und eine Welle von Geborgenheit strömte durch Mari.
„Danke, Meister!“ sagte sie leise.
„Ich danke dir für dein Vertrauen, Mari – jetzt hier und das ganze Jahr über! Und wenn du dich ganz satt gefühlt hast an dieser Erfahrung, kannst du darauf vertrauen, dass ich, falls du das möchtest, die Augen geschlossen halten werde, bis du ganz in Ruhe die Wanne wieder verlassen hast. Dann kannst du es dir im Bett gemütlich machen und dort auf Joel warten. Denn außerhalb des Badezimmers ist das heutige Spiel dann vorbei.“

Mari verweilte noch ein Weilchen nahezu bewegungslos in diesem herrlichen Gefühl des Gehalten-seins, was tiefe Geborgenheit in ihr auslöste. Sie fühlte, wie sie die Grenzen, wo ihr Körper aufhörte und wo das Wasser und Joels Körper begann, nicht mehr wahrnahm, wie alles sich auflöste in einem Gefühl seligen Eins-seins…
Und als sie sich dann schließlich bewegte, um die Wanne zu verlassen, war in ihr ein solcher Frieden, dass sie leise zu ihm sagte: „Du musst die Augen nicht geschlossen halten…“
Lächelnd stieg sie aus der Wanne, hüllte sich in ein flauschiges Badelaken, verließ das Badezimmer und kuschelte sich mit einem tiefen Glücksgefühl ins Bett, um dort auf Joel zu warten, der ihr in diesem Jahr so innig vertraut geworden war…

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99. Wochenend und Sternenschein (5) – Ein Jahr mit Mari und Joel

Liebe Gäste hier im Blog
genau vor einem Jahr am 17.8.2021 begegneten sich Mari und Joel zum ersten Mal in dem Kapitel „Erste Schritte miteinander“.
Viele Schritte sind sie inzwischen – genau ein Jahr lang – miteinander gegangen, und ihr habt sie unsichtbar begleitet. Dafür möchte ich mich als ihre „Gestalt-Erfinderin“ herzlich bedanken.


Heute begleiten wir Mari und Joel an ihrem letzten Abend ihrer Wochenendreise im Hotel…

„Für heute Abend brauchen wir uns zum Essen nicht umzuziehen, Mari“, erklärte Joel lächelnd.
Mari schaute ihn verwundert an.
„Ich habe uns ein Menü hier aufs Zimmer bestellt, es wird in Kürze serviert werden.“
In diesem Moment klopfte es bereits an der Tür und ein üppig beladener Servierwagen wurde hineingeschoben. Joel bedankte sich und gab dem Ober ein gutes Trinkgeld, Nachdem dieser das Zimmer verlassen hatte, hielt er Mari seinen Arm hin und geleitete sie galant zu ihrem Stuhl. Eine langstielige rote Rose stand in der Mitte und ihr fiel jetzt auf: Auf jedem Gericht, in jeder Schüssel war die Zahl 1 unübersehbar als Garnierung eingebettet.

„Was bedeutet das?!“ fragte sie Joel verwundert.
„Nun…“ Joel lächelte…“wir haben etwas zum Feiern. Wir kennen uns genau ein Jahr heute. Vor genau einem Jahr am 17.August sind wir uns das erste Mal im Gartenrestaurant begegnet.“
Nun lächelte auch Mari. „Wie schön, dass du dir das Datum gemerkt hast, mir war das gar nicht so bewusst.“
Sie tippte sich an den Kopf. „Ach deshalb hast du mich zu diesem schönen Wochenende hierher eingeladen… um unser einjähriges Miteinander zu feiern!“
„Die Kandidatin hat 100 Punkte!“ bestätigte er lachend. „Nun lassen wir es uns erst einmal schmecken!“
Mari fiel auf, wie er die Worte „erst einmal“ betonte…

Sie zelebrierten das wunderbare Essen in aller Ruhe und voller Genuss. Dabei erinnerten sie sich an verschiedene Situationen, die im zurückliegenden Jahr besonders intensiver Gefühle erzeugt hatten.

„Weißt du noch, wie ich im ersten Besuch bei dir Panik bekam und aus deiner Wohnung geflohen bin?“ erinnerte sich Mari.
„Ja“, ich musste all mein Einfühlungsvermögen anwenden, um dich wieder zurück zu holen und dir deine erste Angst zu nehmen“, lächelte Joel. „Es hat ein Weilchen gedauert, bis du dich bei mir einigermaßen wohl gefühlt hast und dein Vertrauen nach und nach gewachsen ist.“
„Du hast es mir in deiner Rolle als Meister ja manchmal auch nicht so leicht gemacht und mich mit meinen Ängsten und Grenzen oft in überraschender Weise konfrontiert“, gab Mari zu bedenken. „Aber der Meister in dir hat mir auch immer wieder die Hand gereicht und mir den nächsten Schritt machbar gestaltet und erleichtert. Oft habe ich gedacht: Jetzt werfe ich das Handtuch! Und dann ging es Dank deiner sanften Unterstützung und deines Einfühlungsvermögens doch immer wieder gut weiter. Herausforderung und Entgegenkommen waren immer in guter Balance… „
„Ja, genau so war und ist es ja gewollt von dir, nicht wahr? Oder hat sich da etwas verändert?“ fragte Joel, sie ernsthaft anschauend. „Sollen die Spiele mit dem Meister im nächsten Jahr mit neuen Herausforderungen an dein Vertrauen weiter gehen?“
Gedankenvoll schaute Mari ihm in die Augen… „Ja, Joel! Das ist eine ganz besondere Ebene, die wir mit den Spielen miteinander betreten, und ich möchte sie weiter mit dir erleben, auch wenn sich das oft nicht so behaglich anfühlt. Ich habe mit dir in der Meisterrolle so viele wunderbare, intensive Erfahrungen machen dürfen, die ich auf das ganze Leben übertragen konnte. Dafür danke ich dir von Herzen!“
„Und ich danke dir für deine Bereitschaft, mir diese Macht zu geben, über die der Meister in unseren Spielen verfügen darf. Und für dein Vertrauen danke ich dir, liebe Mari! Das ist sehr gewachsen in diesem Jahr. Bei deiner Vorgeschichte ist das etwas ganz besonderes! Aber nun lass uns erstmal noch den leckeren Nachtisch genießen…“

Ein zweites Mal an diesem Abend fiel Mari auf, wie er die Worte erstmal betonte.
Und sie lag gar nicht so falsch mit ihrer Aufmerksamkeit, denn nach diesem besonderen leckeren Abendessen, das auch ein herrlicher Augenschmaus war, meinte Joel: „So, Mari, der Meister möchte auch heute an diesem besonderen Tag in Erscheinung treten… Das Spiel beginnt!“

Und auch in dieser Funktion hatte er heute abend eine ganz besondere Erfahrung für sie vorbereitet…
Davon wird im folgenden Kapitel zu lesen sein…

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98. Wochenend und Sonnenschein (4) – „…Na und?!!“

Joel und Mari verbringen ein Wochenende im zauberhaften Ambiente eines schönen Hotels

Fenster_MorgensonneDurch das offene Fenster strahlte die frühe Morgensonne und herrlicher Vogelgesang weckte Mari.
Sie hatte wunderbar geschlafen und musste erst einmal in die Realität zurück finden, als sie sich angekuschelt an Joel in dem breiten Bett ihrer schönen Suite, die sie in diesen zwei besonderen Tagen ihrer Kurzreise bewohnten, wieder fand.
Ganz still lag sie, um dieses Gefühl von Nähe und Geborgenheit in sich bewusst wahrzunehmen und noch ein wenig auszudehnen. Sie wollte ihn nicht wecken, denn es gab auch andere Gefühle in ihr…

Sie konnte ihm zutiefst vertrauen – das spürte sie immer deutlicher und das wurde in ihr besonders nach dem letzten Abend und dieser Nacht besonders spürbar… Er überschritt keine Grenze, die für sie nicht stimmig war, gab ihr die Nähe, die sie zulassen konnte und forderte nie mehr. Und heute – gerade in diesem Moment spürte sie: Etwas in ihr wollte inzwischen weiter gehen, wollte sich ausdehnen, wollte irgendwie mehr… und gleichzeitig waren immer noch Barrieren und Ängste da. Doch der Wunsch nach Lebendigkeit, nach mehr Intensität in ihren Berührungen, nach zunehmender Intimität wurde stärker.
Sie würde dazu einen Schritt auf ihn zu machen müssen, damit Joel die Veränderung ihrer Bedürfnisse und ihrer Bereitschaft wahrnehmen konnte. Aber wie?

Sein Arm lag entspannt auf ihrer Hüfte, zwischen ihnen war immer noch etwas von der Bettdecke, wenn diese auch in der Nacht etwas verrutscht war, aber sie bot genug Wärme und „Schutz“.
Brauchte… ja wollte… sie diesen Schutz eigentlich? fragte sie sich gerade.
Sanft legte sie ihre Hand auf seine.
„Na, meine süße Träumerin?“ fragte er – und sie hörte sein Lächeln in der Stimme, die so gar nicht verschlafen klang.
„Bist du schon länger wach?“ fragte sie ihn erstaunt.
„Ja, lange genug.“
„Wofür?“
„Um unsere Nähe bewusst genießen zu können… um dich zu spüren… um mich daran zu freuen, wie entspannt du ganz nah bei mir liegst.“

Sie drehte sich um, schaute ihm in die Augen. Und wieder ging eine Welle von Vertrauen und von… einem neuen, kribbelnden, reizvollen Gefühl durch sie hindurch. Dann erst wurde ihr bewusst, dass sie ja nackt waren und nun die Decke nichts mehr verbarg.
Joel bemerkte ihren Blick und meinte lächelnd: „Na und?!“
Sie lachte etwas verlegen und gab zurück: „Hm ja, …na und!!“
„Komm her, mein zartes Rehlein, lass uns ganz fest umarmen. Im Liegen ist das noch inniger und entspannter.“

Diese liebevolle Einladung nahm Mari an und atmete ganz tief, als er sie in seinen Armen hielt und für eine ganze Weile die Zeit still stand. Tief nahmen beide das wunderbare Gefühl von Nähe und Wärme in sich auf, eine Wärme, die Körper und Seele wohlig durchströmte. Sie nahm seinen Körper wahr… überall… seine Wärme… und… seine Härte, die nicht zu auszublenden wahr. Dennoch lag er ganz still.
„Du musst gar nichts tun, Liebes. Fühle einfach nur.  Sei einfach nur da. Ich erwarte nichts von dir,“ antwortete Joel auf ihre unausgesprochene Frage, die sein Körper, der nicht lügen konnte und auch nicht wollte, in ihr ausgelöst hatte.

Langsam begann seine rechte Hand über ihre Haut zu wandern, während die linke fest an ihrem Rücken blieb und sie weiterhin hielt.
Sehr bewusst nahm sie seine gleitenden Berührungen wahr, spürte wie ihr Körper erst wohlig, dann nach und nach immer bewegter auf ihn reagierte. Seine Berührungen wurden immer zarter… nahezu elektrisierend…  Als unwillkürlich ein Zucken durch sie hindurch pulste, und sie einen erschrockenen, etwas peinlich berührten Laut von sich gab, strich er beruhigend mit der flachen Hand und etwas mehr Druck über ihren Rücken und flüsterte ihr ins Ohr: „Lass deinen Körper ruhig zucken und tun, was er will… ich finde das wundervoll…“
Kurz rückte sie etwas von ihm ab, damit sie ihm in die Augen sehen konnte. Und spürte, als sie in ihnen versank, nur Annahme und Freude.
Ganz offen begegnete er ihrem Blick und ließ sie erkunden, was immer sie sehen wollte in ihnen – bis an den Grund seiner Seele öffnete er sich ihr und genauso offen ließ sie ihn eintauchen mit seinem Blick in ihre Gefühlswelt. Sie brauchte nichts zu sagen, wurde ihr in diesem Moment klar. Er kannte sie mittlerweile so gut, dass er anhand ihrer Körpersprache spüren konnte und in ihrem Blick lesen konnte, was sie mit Worten nicht zu formulieren vermochte. Er sah und fühlte tief in sich: ihren Wunsch nach mehr… ihre noch vorhandene, immer kleiner werdende Angst… ihr Vertrauen zu ihm als Mann… ihre Unsicherheit, mit der sie sich ihm jetzt anvertraute… ihr noch zögerliches Begehren… Und er sagte mit seinem ganzen Sein „JA“ zu ihr. Auch er sprach es in diesem magischen Moment nicht mit Worten aus, sondern ließ seine Augen sprechen. Und sie verstand sein JA und antwortete mit einem ganz zarten Nicken. Daraufhin zog er sie wieder fest in seine Arme und ließ sie dort wieder ankommen, Halt finden, die Sicherheit seiner absoluten Annahme fühlen.
Und als er spürte, dass sie mit all ihren Gefühlen bei ihm angekommen war, begannen seine Hände erneut auf die Reise zu gehen… Lust zu wecken… Geborgenheit zu schenken… zu reizen und zu besänftigen… zu locken und Halt zu geben… Er wusste, sie brauchte immer wieder zwischendurch den ruhigen Hafen seiner festen Umarmung, um dann wieder neue bewegende Berührungswellen zulassen zu können.  Nach und nach wurde sie lebendiger in seinen Armen, berührte und streichelte auch ihn und genoss den Tanz der Berührungen, die sie miteinander teilten, zunehmend.
„Es ist wunderschön mit dir, Mari…“ sagte er leise, als sie wieder einmal inne hielten, bevor eine neue Welle von Empfindungen durch sie hindurch strömte…
Es war ein wie ein Tanz: ein Hin und Her im gemeinsamen Aufeinander-Eingehen im Auf- und Abschwellen der Intensität ihrer Lustempfindungen… Und als sich die Berührungen immer mehr intensivierten und Mari spürte, dass sie nun keine besänftigende Welle mehr haben wollte, im Gegenteil, dass sie nichts mehr abflauen lassen wollte… mehr wollte… die Intensität steigern… bewegte sich alles auf einen Höhepunkt zu, mit dem sie ihren ersten sinnlichen gemeinsamen Tanz vollendeten.

Diese Reise der Berührungen war für Mari eine so intensive Erfahrung, dass ihr bei den Nachbeben ihres Körpers die Tränen kamen. Es zuckte in ihr und sie brachte mit ihrem Weinen all die lange aufgestauten Gefühle aus sich heraus: die Erfüllung ihrer Sehnsucht, ihre Lust, ihre Angst, ihre Freude, die Auflösung ihrer Zerrissenheit, ihre Fassungslosigkeit, wie ungebremst sie sich schließlich in seinen Armen hatte fallen lassen…
„Entschuldige, Joel, mein Weinen ist….“
„…nichts wofür du dich entschuldigen müsstest, mein Schatz! Ich weiß doch, wie viele Gefühle sich da in dir bewegen. Die wollen raus… Und dafür hat der Mensch das Gefühlswasser, das sich „Tränen“ nennt. Lass sie einfach fließen, ich halte dich!“
Liebevoll gehalten in seinen Armen ließ sie ihren Tränenstrom frei fließen in der Sicherheit, dass sie angenommen wurden, dass all ihre Gefühle, alles was sie ausmachte, angenommen war.
Welch größere Erfüllung konnte es geben…

Sie fühlte , wie eine Welle von Geborgenheit und  Frieden durch sie hindurch floss, in der ihre Tränen   auch eingebettet waren. Langsam wurde sie ruhiger und genoss voll Dankbarkeit das warme Gefühl, in ihrem ganzen Sein angenommen und gehalten zu werden.

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„98. Wochenend und Sonnenschein (4) – „…Na und?!!““ weiterlesen

Zitat: Das Leben ist Musik… Und hey vergiss nicht zu tanzen!

Das Leben ist ein Tanz, ein Spiel, ein Lied, das du erfinden kannst.
Jeden Tag kannst du etwas Neues komponieren,
jeden Tag etwas Neues spielen – du solltest das genießen!
Denn das Leben bist du.
Das Leben lebt durch dich.
Und die Musik… Die Musik ist in dir.
Wenn du dich hinsetzt und still wirst, dann hörst du sie.

Aus dem Buch: „Sterne gibt es überall „von Subina Giuletti

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97. Wochenend und Sternenschein (3) – Nähe ist schön

Joel und Mari verbringen ein Wochenende im zauberhaften Ambiente eines schönen Hotel

Abends:
Nach einem delikaten 4-Gänge-Menü Joel unterschrieb Joel die Rechnung und gab der freundlichen Kellnerin ein großzügiges Trinkgeld. „Das Essen war wirklich hervorragend“, sagt er, und Mari nickte zustimmend. „Ja, das war etwas ganz besonderes! Ich habe es sehr genossen!“
Nachdem die Kellnerin weg gegangen war, fragte Joel: „Und? Bereit für die Nacht?“

Laterne_Tun.Mari schlug vor, noch einen kleinen Verdauungsspaziergang zu machen, bevor sie sich zur ersten gemeinsamen Nacht in ihr Hotelzimmer zurück zogen, was für sie eine gewisse Herausforderung darstellte.

„Gerne! Das ist eine gute Idee“ antwortete er und führt sie hinaus in den Garten.
Es war noch relativ warm, und der Garten war wunderschön beleuchtet. Sie gingen zunächst schweigend. Mari war in Gedanken versunken…
Schließlich fragte Joel: „Was ist denn, Mari, du wirkst so nachdenklich?“
Mari fühlte sich etwas unbehaglich. Es fiel ihr schwer, in Worte zu fassen, was sie bewegte. Sie schaute Joel kurz von der Seite an, und meinte dann: „Ist schon ein etwas seltsames Gefühl, die Nacht mit dir in einem Zimmer zu verbringen.“

Er versuchte mit einem scherzhafte Ton ihre angespannte Stimmung etwas aufzulockern: „Wie jetzt… wirke ich so gefährlich?“
Mari lachte, aber so richtig fröhlich klang das nicht. „Nein, Joel, und das weißt du auch. Und das weiß ich auch, dass mir von dir keine Gefahr droht. Ich habe nur schon ganz lange mein Zimmer nicht mit irgendeinem Menschen geteilt in der Nacht – erst recht nicht mit einem Mann.“
Er fragte weiter: „Okay, und was fühlt sich daran so seltsam an?“
Unschlüssig zuckte sie mit den Schultern: „Kann ich dir gar nicht so genau sagen, vielleicht weil… Ach ich weiß nicht!“ Verlegen wandte sie sich ab.
Joel wandte sich ihr im Gehen deutlich zu und drehte sie mit sanftem Druck mit dem Arm, den er ihr die ganze Zeit um die Schultern gelegt hatte, so  wieder so zu sich herum, dass sie sich beide anschauen konnten: „Hey, da muss dich doch gerade irgendetwas sehr beschäftigen. Magst du es mir nicht sagen?“ fragte er freundlich.
Sie fühlte sich so blockiert, dass ihr nichts einfiel, was sie hätte erklären können. Sie konnte ihre beklommenen Gefühle ja selbst nicht so richtig fassen. Hätte sie bloß nicht davon angefangen…

Er unterbrach die Stille: „Mari – hast du Angst?“
Sie versuchte das Thema zu wechseln und meinte: „Es ist auf jeden Fall schön, dass wir noch ein bisschen diesen lauen Sommerabend genießen.“  Und dann ganz unvermittelt sagte sie etwas heftig: „Ja, ich glaube, du hast recht. Es fühlt sich irgendwie wie Angst an, aber ich weiß nicht genau wovor , und ich weiß auch, dass das Quatsch ist, aber da ist irgendwie einfach ein unbehagliches, ängstliches Gefühl in mir!“
Joel nickte. „Und was kann ich tun, um dir die Angst zu nehmen? Was würde dir helfen?“ fragte er anteilnehmend.
„Kannst du mir sagen, dass du mich jetzt nicht blöd findest?!“
Erstaunt fragte er zurück: „Warum sollte ich das tun?! Ich finde dich nicht blöd. Ich versuche zu verstehen, was dich blockiert, damit wir es vielleicht gemeinsam auflösen können.“
Bei dem warmen, mitfühlenden Klang seiner Stimme gelang es ihr, sich zu öffnen: „Da ist die Sache mit dem Ausziehen… Du weißt ja, das fällt mir schwer. Dann ist die Frage, wie nah wir uns sein werden… Und das Schwierige dabei ist, da sind auch ganz unterschiedliche, sich widersprechende Teile in mir, die laut in meinem Kopf reden und alle was anderes wollen…“

Joel nickte und antwortete ruhig: „Naja, ich werde dir beim Ausziehen nicht zuschauen. Das kannst du ja im Bad tun. Und dann… genau genommen, hat ja jeder sein Bett –  nur dass sie  nebeneinander stehen.
„Hmm … ja…“  Mari fühlte ein seltsames Gemisch von Gefühlen: Einerseits fühlte sie sich entlastet durch Joels Worte, dass ja jeder sein Bett habe, aber es gab auch noch ein anderes diffuses Gefühl… Ja, es gab, wie sie zu ihrem eigenen Erstaunen feststellte in diesem Moment auch einen Gedanken, der mit der Frage spielte, wie es sich wohl anfühlen würde, sich an Joel an zu kuscheln in dem gemeinsamen Bett.
Mitten in dem Wust ihrer Gedanken nahm sie nun seine Worte wahr: „Ich werde den Abstand respektieren, den du brauchst, aber du darfst gern jederzeit die Distanz verändern.“
Das war ja fast, als hätte er ihre Gedanken gelesen, dachte sie verwundert. Inzwischen waren sie wieder im Hotel angelangt. Er redete weiter: „…von daher gibt es nichts zu befürchten. Wenn du es so willst, werde ich weder etwas sehen noch dir zu nahe sein. Es liegt bei dir, wie du es möchtest – so wird es sein.“
Mari nickte und sagte leise: „Danke!“

Inzwischen kam der Fahrstuhl und brachte sie in ihre Etage.
„Ach, es gibt noch eine Nachricht vom Meister“, sagte Joel an der Tür.
Mari schaute ihn erstaunt an. „Wie… Jetzt? Vorm schlafen gehen? Was meinst du denn für eine Nachricht?!“
„Naja, genau da gehört sie hin: Geschlafen wird nackt!“ sagte Joel und öffnete die Zimmertür.
Mari blieb unvermittelt stehen, ihr Herz klopfte, und im Magen setzte der Fahrstuhl seine Fahrt fort, obwohl sie ja bereits ausgestiegen waren.
Er drückte ihr kurz sanft die Hand: „Aber keine Sorge! Ich werde nicht hinsehen, wenn du dich ausziehst und ins Bett gehst.“
Das Gedankenkarussell in Mari ging wieder los: Worauf hatte sie sich mit dieser Reise bloß eingelassen… Wie sollte sie da ein Auge zu bekommen… Was, wenn Sie zwischendurch aufstehen musste um ins Bad zu gehen…
Eine andere Stimme in ihr flüsterte: Und was, wenn das alles gar nicht schlimm wäre?
Diese Stimme war aber viel leiser als ihre anderen Gedanken.

Joel führte sie mit sanftem Druck an den Schultern ins Zimmer und öffnete die Balkontür, um noch etwas Nachtluft herein zu lassen.
Mari ging ins Bad, machte sich für die Nacht fertig, zog sich ihren Bademantel an und ging schließlich zum Bett. Sie würde im Bademantel warten bis Joel ins Bad ging und sich dann ins Bett legen.
„Auf welcher Seite möchtest du schlafen?“ fragte er und stand auf, um ins Bad zu gehen.
„Hier an der Seite, die dem Badezimmer am nächsten ist“, antwortete Mari wohlüberlegt.
„Sehr gerne“, sagte er und verschwand im Bad.
Mari zog geschwind ihren Bademantel aus und legte sich, entsprechend der abendlichen Nachricht vom Meister (dessen Rolle Joel sonst innerhalb ihrer Rollenspiele einnnahm)  nackt ins Bett, und deckte sich zu.
Auch Joel kam im Bademantel zurück und ging zu seiner Bettseite. Aufgeregt lag sie auf dem Rücken und schaute zur Zimmerdecke. Er zog ganz in Ruhe den Bademantel aus, legt ihn über einen Stuhl und stieg ins Bett.
Mari hatte ihre Nachttischlampe schon ausgemacht, und wartete bis Joel sich zugedeckt hatte. Dann drehte sie sich um zu der Seite hin, wo er lag, und schaute ihn nachdenklich an.
Er löschte nun auch sein Licht. „So Mari, ich wünsche dir eine gute Nacht.“

Nun, wo die schützende Dunkelheit sie umgab, rang Mari mit sich, ob sie sich trauen sollte, ihren Wunsch auszusprechen. Sie nahm all ihren Mut zusammen:  „Joel….?“.
„Ja, Mari?“ fragte er ins Dunkel.
Dies ist eine ganz besondere Gelegenheit, meinte eine Stimme in ihr, um sie zu ermutigen.
Und Mari fasste sich ein Herz und sagte: „Meinst du… äh… ich würde so gerne… Könnten wir… uns vielleicht ein bisschen aneinander kuscheln? Einfach nur so…“
„Aber sicher!“ sagte er und drehte sich sofort zu ihr. Er rutschte bis ganz an den Rand der Matratze
Sie kam ihm entgegen und fragte. „Würdest du mich in deine Arme nehmen?“
Er legt seine Arme um sie – nur die Decke war noch zwischen ihnen. Maris Herz klopfte, aber es fühlte sich einfach nur gut an, ihm so nahe zu sein. Er drückte sie sanft an sich.
Zwar noch immer aufgeregt und aufgewühlt von ihrem eigenen Mut legte sie ihren Kopf an seine Schulter und spürte seine Arme um sie herum. Er atmete sehr langsam und tief – und hielt sie ganz ruhig fest in seinen Armen.
Es fühlte sich so gut an, seine Gelassenheit zu spüren, seine Arme um sie herum, seinen Atem, nur die Bettdecke war das einzige, was noch zwischen ihnen war. Eng aneinander gekuschelt lagen sie beieinander.
Nach und nach wurden Maris Atemzüge weniger aufgeregt, und sie sagte leise: „Das fühlt sich gut an, Joel!“
„Ja, ein schönes Gefühl“, sagte er leise und ganz ruhig.
Ihre Aufregung und Nervosität nahm ab, und sie begann, sich langsam zu entspannen. Dabei wurde ihr spürbar warm. Auch Joel entspannte sich noch mehr. Die Umarmung wurde etwas lockerer, aber die Nähe blieb.
„Eigentlich ist es gar nicht so schlimm, nein, falsch, eigentlich ist es sogar sehr schön“, flüsterte sie ins Dunkel. „Meinst du, ich kann noch ein bisschen hier in deinen Armen liegen bleiben?“ fragte sie vorsichtig
Joel lächelte, und das war sogar in seiner Stimme zu spüren: „Na sehr gerne!  Ja und siehst du… Überleg mal, wie es dir vorhin zumute war. Da hättest du alles am liebsten abbrechen wollen.“
„Das hast du gemerkt?“ fragte sie etwas erstaunt, aber nur etwas…“
„Ja sicher, dein Widerstand war sichtbar und spürbar.“
„Aber dass ich am liebsten die ganze Sache hingeschmissen hätte, und dein  Angebot erwogen habe anzunehmen, dass ich zur Not ein eigenes Zimmer bekommen könnte, habe ich dir nicht gesagt! Jetzt bin ich aber froh, dass ich es nicht getan habe.“
„Nein“, lächelte er. „gesagt nicht… aber das war deutlich in deinem Gesicht zu lesen.“
„Hm okay… Hatte ich dich damit genervt oder enttäuscht?“
„Weder noch, aber du hättest dich um diese schöne Erfahrung gebracht.“
„Wie gut, dass du mehrmals nachgefragt hast, bis ich es schließlich in Worte fassen konnte, was mich verunsichert hat, und du mir dann entgegenkommen und Lösungen finden konntest. Ich danke dir.“
Joel strich sanft über ihren Kopf. „Ich danke dir auch für diese schöne Erfahrung, Mari!“
Langsam wurden ihre Augen schwer und die Atemzüge ruhiger…
Wie gut dass ich mich getraut habe, dachte Mari noch, bevor ihre Augen ganz zu fielen.
Und so schliefen sie gemeinsam ein…

Dies Kapitel wurde gestaltet von Raffael und Miriam

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Zitat: vom Wert des Lebens

Leben ist etwas Heiliges.

Ob sich nun Träume erfüllten oder nicht.

Ob sie eine glückliche Ehe führte oder nicht. 

Ob sie ihren Märchenprinz bekam oder nicht. 

Ob sie reich war oder arm. 

Den Tod vor Augen sah sie endlich das Leben als reine Essenz vor sich,
als eine Quelle voller Möglichkeiten…

 Das wollte sie noch tiefer verstehen. 

Leben war heilig.
Diese Tatsache schuf eine Grundlage für Glück, eine Grundlage für das Leben im Hier und Jetzt.
Eine Grundlage dafür, den Moment zu lieben – egal, wie er gerade war.

Aus dem Buch „Sterne gibt es überall“ von Subina Giuletti

Zitat: … im Hier und Jetzt

Die Leute fragen mich immer: Was heißt das, im Hier und Jetzt zu leben?
Und ich antworte: Das, was wir „Jetzt“ nennen, ist das gleiche wie das Tao, die Gegenwart Gottes, das Selbst, oder wie immer sie das nennen wollen. Das ist das „Jetzt“.
Sie können nicht aus ihm heraus fallen. Sie brauchen auch nicht zu versuchen, in es hinein zu kommen, gruenerStern90denn sie sind und waren schon immer in ihm.
Das ist herrlich!
Entspannen Sie einfach – und Sie haben’s.

Aus dem Buch: „Sterne gibt es überall „von Subina Giuletti

96. Wochenend und Sonnenschein (2) – Egal was andere denken…

Joel und Mari verbringen ein Wochenende im zauberhaften Ambiente eines schönen Hotels

Mari und Joel waren vor kurzem angekommen in dem schönen Hotel, das sie für zwei Tage und zwei Nächte beherbergen würde. Sie wollten damit Maris inzwischen gewachsenes Vertrauen feiern, und es sollte gleichzeitig auch ein paar Sessions dort geben, Rollenspiele, in denen er wie schon so oft die Machtrolle als „Meistergestalt“ übernahm und sie sich seiner Führung anvertraute.
Gerade hatten sie beschlossen, einen ersten Erkundungsspaziergang durch die parkähnliche Hotelanlage zu machen.

Nach einigen Schritten im herrlichen Sonnenschein fragte Joel unvermittelt:
„Na, Mari – bereit für eine Herausforderung?“
Überrascht blieb sie stehen. „Hmm… ja… Es gehört ja dazu, hatten wir ja vereinbart. Also okay!“
„Okay, das Spiel beginnt. Ich möchte dich durch den Garten führen“, erklärte Joel lächelnd.
„Ja gerne“, antwortete Marie verwundert und dachte dabei: Wenn es weiter nichts ist… Vielleicht sind ja auch die Herausforderungen urlaubsmäßig, und kicherte leise in sich hinein.
„…mit verbundenen Augen“, fügte er ganz nüchtern hinzu.
Mari blieb abrupt stehen. „Ohhh… Hier, vor den anderen Gästen?“ Sie schluckte.
Das war ein Dejavue: Vor einiger Zeit hatte sie dieses peinliche Gefühl schon einmal empfunden, als er sie im Park ihrer Wohngegend mit verbundenen Augen herum führen wollte… Dabei hatte er damals darauf geachtet, dass sie allein waren. Aber sie hatte das nicht gewusst und die Situation abgebrochen, weil sie das Gefühl sich lächerlich zu machen vor anderen Menschen als zu unangenehm empfunden hatte. 
Joel holte sie mit einem kurzen sanften Druck an der Schulter wieder in die Gegenwart zurück, schaute sich um und sagte: „Ich sehe gerade niemanden.“
Sie gab sich einen Ruck und sagte: „Okay, hoffen wir, dass nicht bald jemand vorbeikommt!“
Daraufhin zog er ein schwarzes Seidenband aus der Tasche, trat hinter sie und verband ihr die Augen.
Mari  stand ganz still und dachte dabei: Ich will Joel jetzt vertrauen, dass er aufpasst und mich nicht lächerlich macht. Ich schaffe das. Diesmal laufe ich nicht davon!
 „Keine Sorge. Es wird nichts Unangenehmes passieren,“ sagte er, als er ihr das Band auf die Augen legte.
„Danke“, sagte sie leise, „es ist schon eine ganz besondere Situation hier draußen im Hotel Park…“
Nachdem Joel das Band verknotet hatte, nahm er ihre Hand. „Bereit?“ fragte er leise.
 „Ja, bin ich!“ antwortete sie entschlossen.

Er zog sie ganz leicht an der Hand und begann, sie über den Kiesweg zu führen. Die sich bewegenden kleinen Steinchen bereiteten ihr ein unsicheres Gefühl beim Laufen, so dass sie sich deutlich festhalten musste an seinem Arm. Er führte sie ruhig und langsam durch den Park. Nach einigen Schritten fühlte sie sich etwas sicherer und begann langsam, diese ungewöhnliche Erfahrung etwas zu genießen.  Plötzlich stoppte er und sagte: „Einen Moment! Riech mal…“
Ein süßer Blumenduft zog ihr in die Nase.

rosa_Blüten
„Hmmm… ist das ein zauberhafter Duft!“ Mari lächelte. „Danke dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast, ich war so mit dem Gehen beschäftigt, dass ich ihn sonst gar nicht so bewusst wahrgenommen hätte.“
So führte er sie noch zu zwei weiteren Stellen mit herrlichen Blütendüften. Immer mehr begann Mari die Frage zu vergessen, ob eventuell andere Menschen in der Nähe sein und sie beobachten könnten.
Joel freute sich, als er wahrnahm, dass sie ganz in diesen Moment eingetaucht war und begonnen hatte, diese Erfahrung, ohne weiter darüber nachzudenken, was geschehen könnte, zu genießen.

Immer wieder einmal gingen sie zusammen weiter, blieben erneut stehen, um etwas wahrzunehmen und setzten dann langsam den Weg fort, den Joel sie noch immer mit verbundenen Augen entlang führte.
Als sie wieder einmal stehen blieben, hörte Mari, wie sich Schritte näherten. Krampfhaft hielt sie sich an Joel fest. Sie wollte nicht den gleichen Fehler machen wie damals, und die Situation abbrechen, aber der Schreck war ihr deutlich in die Glieder gefahren.
Er hielt ihre Hand spürbar fester und strich ihr beruhigend über den Rücken.
„Bitte… Joel… Das ist so peinlich… Ich höre Schritte… Was sollen die denn von mir denken…“
Aber sie blieb trotz aller Aufregung, die in ihr war, stehen und nahm die Augenbinde diesmal nicht ab.
Joel antwortete gelassen: „Bleib ganz ruhig. Was soll denn da jemand denken? Wir machen doch nichts Schlimmes! Es ist einfach… ein Spiel.“
Mari atmete tief durch. Dann sagte sie: „Na, ich benehme mich doch hier wie ein Kind, das blinde Kuh spielt – und das in so einem vornehmen Ambiente!“
„Ich glaube nicht, dass dich jemand für ein Kind hält“, scherzte Joel.
„Na eben! Wenn ich ein Kind wäre, dann wäre es ja okay, aber eine erwachsene Frau, die sich mit verbundenen Augen herumführen lässt… Da mache ich mich doch zum Gespött!“
„Warum sollte man über dich spotten?“ fragte er erstaunt.
„Na, weil das völlig unüblich ist!“
„Na und…“ kicherte Joel, „dann machen wir eben was Unübliches. Wir erregen gewiss kein Ärgernis damit! Und hat es nicht bis eben Spaß gemacht? Wir tun keinem weh, wir verhalten uns nicht unsittlich und wir haben Freude. Was soll daran schlimm sein?“

Langsam begann Marie nachzudenken… Und ein kleines feines Stimmchen in ihr begann zu kichern: Na und? Dann machen wir eben mal was ganz Unübliches, ist schließlich nichts Schlimmes…
Dieses Stimmchen gewann an Kraft, und Mari begann zu grinsen…  Okay, machen wir weiter! Ja, es mag nicht üblich zu sein, aber was ist schon üblich? Und was der normalen, üblichen Dinge machte schon so viel Spaß? Und warum will ich immer, dass andere Menschen mich für üblich und normal halten?
Spontan antwortet ein anderes Stimmchen
in ihr: Na damit wir keinen Ärger kriegen!!!
Aber Mari spürte, dass das nicht ihre Hauptstimme war und sagte: „Ich bin gerade dabei, darüber nachzudenken, Joel.“

Die Schritte gingen an ihnen vorbei, es war nichts weiter geschehen.
Mari wurde ruhiger, nachdenklich meinte sie: „Es war immer das Hauptanliegen meiner Bezugspersonen, dass ich normal, üblich und angepasst bin , aber eigentlich macht das nicht wirklich Spaß. Was wir in all unseren Treffen machen, ist ja wirklich nicht so ganz üblich, oder?“ Sie kicherte leise. „Aber es fühlt sich höchst lebendig an! Ich glaube, ich will nicht mehr normal sein… angepasst, üblich, sittsam und brav!“
„Tja…“antwortete Joel lächelnd, „vielleicht hat sich gerade jemand von den vorbei gehenden Personen gewünscht, so etwas auch mal zu erleben.“
„Und du hast diesen Wunsch gehört?“
Er schüttelte den Kopf. „Nein. Ich sage ja nur vielleicht… Du denkst, dass das jemand komisch finden könnte. Vielleicht ist das so, vielleicht auch ganz anders, es wird sicher unterschiedliches bei den verschiedenen Menschen auslösen.“
„Meinst du, es könnte sein, dass das sogar jemand anders auch toll gefunden hätte? Aber letztlich ist es auch egal, denke ich gerade. Hauptsache wir finden gut, was wir gerade hier tun! Oh Mensch, das fühlt sich gerade so super an!!!“
„Ja,“ bestätigte Joel, „ich glaube, dass es einigen gefallen würde, aber die meisten kommen nicht auf solche spielerischen Ideen oder sie trauen sich nicht, so etwas umzusetzen.“
„Hi hi, aber wir trauen uns!!! Wow, it’s great!!! Ich mache nicht nur das, was ich gerade soll, weil es meiner heutigen Aufgabe und Herausforderung entspricht, sondern ich genieße es sogar, dass ich mich mal unüblich verhalte. Das ist etwas völlig neues!!!“
Joel gab ihr schmunzelnd einen zarten Kuss auf die Nasenspitze und nahm dann wieder ihre Hand. „Dann lass uns weitergehen!“

 Sie gingen ein Stück und erneut kamen ihnen Schritte entgegen. Uff, dachte Mari, die sehen mich ja nun noch deutlicher. Egal, kichert das neu entdeckte Stimmchen in ihr, und entschlossen ging sie mit ihrem neu entdeckten Gefühl von Selbstsicherheit weiter. Ein leises Grinsen breitete sich auf ihrem Gesicht aus.
Die Schritte gingen direkt an ihnen vorbei und entfernten sich wieder.
„Joel, es war mir eben das erste Mal egal, was die Leute denken!“ Flüsterte sie beglückt. „Und das hat sich soo gut angefühlt!“
Joel lachte. „Ich fand, das Paar sah ein wenig neidisch aus.“ Dann nahm er ihr die Augenbinde ab.
Sie standen wieder vor dem Hotel. Mari wunderte sich. Sie hatte gedacht, viel weiter vom Hotel entfernt zu sein.
„Zeit, um uns aufs Essen vorzubereiten. Das Spiel ist vorbei. Freut mich, dass es dir zunehmend Spaß gemacht hat!“
Lachend umarmte Mari ihn. „O ja, das hätte ich anfangs nicht für möglich gehalten. Und jetzt freue ich mich riesig auf das Essen, habe einen Bärenhunger!!!“

Dies Kapitel wurde gestaltet von Raffael und Miriam – vielen Dank, Raffael, für die gute Zusammenarbeit.

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Aus den Erinnerungen, Gedicht mein Herz ist erfüllt von Liebe

Dieses wundervolle Gedicht von Jacqueline möchte ich gern mit euch teilen… Liebe Jacqueline – DAS ist Seelennahrung pur! Ich danke dir!

Jacquelines Lebenstagebuch

Mein Herz ist erfüllt von Liebe

Mein Herz ist erfüllt von Liebe,
wenn ich an meine Liebsten denke,
ich ihnen meine Aufmerksamkeit,
Streicheleinheiten,
und Liebkosungen schenke.
Mein Herz ist erfüllt von Liebe,
wenn ich in der Natur bin,
ich nehme die Kraft
der Natur in mich auf,
und gebe mich ganz
dem Wunder Leben hin.
Mein Herz ist erfüllt von Liebe,
wenn ich Texte schreiben kann,
jedes Wort, jeder Satz
füllt sich dann
mit dieser Liebe an.
Wann ist Dein Herz erfüllt von Liebe?
Das solltest Du Dich
immer wieder fragen,
Kannst Du es fühlen?
Was lässt Dein Herz
in der Frequenz der Liebe
voller Freude schlagen?
Es ist ratsam, die Liebe in sich
immer wieder neu zu spüren,
und sich alles, was man liebt
jedesmal aufs Neue
vor Augen zu führen.

29.07.2018

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Zitat: ein Zustand voller Liebe, Kraft und Zuversicht…

… Ihre rot geweinten Augen schweiften durch den Raum…
Tief atmete sie ein, doch mit einem Mal wurde ihr Kopf still, als erkenne er, dass er in dieser Situation absolut nichts tun könne.

ein Zustand voller Liebe, Kraft und Zuversicht Und in dieser Stille machte sich eine sanfte Instanz In ihr bemerkbar – eine Instanz, die in ihr war, außerhalb von ihr, überall. Sie war in ihrem Körper und doch frei. Verwundert registrierte sie, wie etwas in ihr erwachte, sich erhob, sich hinter sie stellte mit einer so starken, zuversichtlichen Präsenz, dass sie sich getröstet und gehalten fühlte…

Das Gefühl wurde stärker, hüllte sie tröstend ein und für Minuten verharrte sie in diesem Zustand – ein Zustand ohne jede Angst, ein Zustand voller Liebe, Kraft und Zuversicht.
Ja, der Kopf war keine Hilfe. Aber dieses Andere…

Aus dem Buch: „Sterne gibt es überall „von Subina Giuletti

95. Wochenend und Sonnenschein (1) – eine spannnende Auszeit

Joel und Mari verbringen ein Wochenende im zauberhaften Ambiente eines schönen Hotels

An diesem Tag begann die Wochenendreise, die Joel Mari als Anerkennung geschenkt hatte für ihr in letzter Zeit deutlich gestiegenes Vertrauen. Die Reise sollte sowohl eine Auszeit voll Freude und Genuss werden, als auch einen anderen besonderen Rahmen darstellen für ihre Vertrauensspiele und Rituale, in denen er für sie die Meisterrolle einnahm.

Er hatte Mari abgeholt und fuhr mit ihr in ein nicht allzu weit gelegenes Hotel. Als sie vor dem großen weißen Gebäude vor fuhren, kam sofort ein Page und übernahm ihr Gepäck.
Das Hotel lag inmitten einer wunderschönen Parkanlage, und Mari genoss den zauberhaften Anblick. Freude und Aufregung mischten sich in ihr. Was würde diese Reise wohl bringen?

Joel hatte ihr die Eingangstür zur Hotelhalle geöffnet.
„Mensch, Joel, ich kann es noch gar nicht fassen, dass wir nun wirklich hier sind“, sprudelte Mari mit strahlenden Augen heraus
Sie betraten die riesige Halle des Hotels. Es sah alles sehr edel aus, gestaltet mit vielen Pflanzen. Die hellen Farben und die leise, sanfte Musik vermittelten Leichtigkeit und Urlaubsstimmung und doch wirkte die Einrichtung auch etwas traditionell.
Das Ambiente…  faszinierend und beeindruckend… eine richtige Auszeit aus dem Alltag, dachte Mari entzückt, während Joel zur Rezeption ging um einzuchecken.
„Ah, sie hatten die Suite bestellt – herzlich willkommen“, sagte die Dame dort.
Das Gepäck war mittlerweile schon nach oben gebracht worden.  Joel nahm den Schlüssel und ging mit Mari in dem bespiegelten Fahrstuhl. Während sie nach oben fuhren stieg in Mari die Aufregung…  Jetzt gleich würde sie das Zimmer betreten, in dem sie mit Joel das Wochenende verbringen wird, 2 Tage und 2 Nächte…

Joel ging voran und öffnete eine große Doppeltür. „Darf ich bitten?“ fragte er lächelnd.
Mari trat ein und blieb zunächst an der Tür stehen…. Alles wirkte schön und hell – beeindruckend…
Ein großes Zimmer wartete auf sie mit einem riesigen Sofa und einer großen Fensterfront.
Auf der rechten Seite gab es eine weitere Tür.
Langsam ging Mari weiter in den Raum hinein und sah dann durch die geöffnete Tür in das Schlafzimmer, dass sie nun für zwei Nächte gemeinsam mit Joel beherbergen würde.
Ihr Gepäck hatte der Page schon dort abgestellt.
Das große Bett – weiß mit hellblauen Akzenten – darin nahm ihren Blick gefangen.
Wenigstens wird in dem Bett genügend Platz sein für uns beide, dachte sie etwas beklommen…
Joel stellt sich hinter sie – ganz dicht – und flüsterte in ihr Ohr: „Na, das sieht doch sehr gemütlich aus, oder?“
„Hmm ja…“ murmelt sie leise. Worauf hatte sie sich nur eingelassenWürde das gut gehen?
„Da werde ich ja gleich müde…“ sagte er und schmunzelte dabei.
Wollte er sich jetzt etwa schon ins Bett legen? Mari drehte sich um, schaute ihn unschlüssig an, und nahm dann sein deutliches Schmunzeln war. Nun lachte er richtig, und das war so ansteckend, dass sie mit lachen musste.
„Was hältst du von einem Spaziergang durch den Park, bevor wir uns zum Essen fertig machen?“
„Das ist eine tolle Idee,“ antwortete Mari, „ich würde nur gern etwas Leichteres anziehen.“
Sie öffnete ihre Reisetasche und nahm ein Sommerkleid heraus, mit dem sie im Bad verschwand, sich kurz frisch machte, und es anzog.  Joel ging zum Fenster und genoss den Blick auf den zauberhaften Park hinter dem Hotel.

Als Mari aus dem Bad kam und sah wie er am Fenster stehend auf sie wartete, meinte sie fröhlich: „So, von mir aus kann es losgehen!“ Er drehte sich um und schaute sie an. „Du siehst ja umwerfend aus!“ sagte er,“ und ging auf sie zu. „Da werden die Blumen im Garten ja neidisch.“
Mari kicherte: „Oh danke schön, Gott sei Dank sind die Blumen über solche Gefühle von Neid erhaben.“
Er lächelte, bot ihr seinen Arm an und führte sie in den Garten hinaus.

Parkweg-Es war ein herrlicher Anblick und das Wetter spielte gut mit: wunderschöner Sonnenschein empfing die beiden, als sie gut gelaunt die ersten Schritte miteinander nach draußen traten und einen schmalen Weg entlang liefen.

„Das Spiel beginnt.“ sagte Joel plötzlich.
Ups… Mari zuckte etwas zusammen, das hatte sie in diesem Moment nun überhaupt nicht erwartet, gerade fühlte sich alles so leicht und schön an…
„Bereit für eine Herausforderung?“ fragte er lächelnd…

Worin diese Herausforderung besteht, erscheint im nächsten Kapitel

Dies Kapitel wurde gestaltet von Raffael und Miriam

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94. Anerkennung und Herausforderung in einem

Bei Joel – ein spannendes Angebot

„Oh, du hast ja heute Kaffee und Tee schon fertig“, sagte Mari und setzte sich auf die Couch.
Joel setzte sich ihr gegenüber. „Das Spiel beginnt“, sagte er.
Mari schaute ihn gespannt an. Was wohl heute kommen würde… Sie hatte keinen blassen Schimmer.

„Nun Mari, wir haben ja schon einiges zusammen erlebt… Und du hast große Fortschritte gemacht!“
Erstaunt schaute Mari ihn an. „Ja, es stimmt, wir haben schon viel erlebt inzwischen. Aber dass du von großen Fortschritten redest, …hmm na ja, das wundert mich ein bisschen, die Angst kommt mir ja doch immer mal wieder dazwischen… und andere schwierige Gefühle wie Peinlichkeit und Scham ja auch.“
Joel nickte bedächtig: „Ja, aber du bist schon ein großes Stück weiter gekommen, finde ich.“
„Das freut mich, dass du es so empfindest.“ Mari lächelte.
„Um diese Entwicklung miteinander zu feiern, hab ich mir etwas ausgedacht“, fuhr Joel fort.
Ihr Lächeln vertiefte sich… „Wie jetzt… Was denn? “ fragte sie erfreut und verwundert zugleich.
Es macht er ihr ein ganz seltsames und besonderes Gefühl, von ihm diese Anerkennung zu bekommen…

Er gab ihr einen Umschlag, aus dem sie ein wunderschönes Hotelprospekt hinaus beförderte und erklärte dann: „Ich lade dich ein, mit mir ein Wochenende in diesem Hotel zu verbringen.“
Ihre Augen weiteten sich… In diesem schönen Hotel… Wow! Du willst, dass wir beide zusammen ein Wochenende dort verbringen? Das ist ja eine zauberhafte Idee!“

„Ja… Dazu lade ich dich ein…“ sagte er ganz langsam mit einer seltsamen Betonung.
Der Ton, in dem er sprach, ließ sie etwas stutzig werden… „Das klingt so eigenartig, wie du das sagst…
Gibt es dabei irgendeinen Haken?“
Joel schaute sie ernsthaft an. „Einen Haken… nun wie man es nimmt. Ich würde dazu sagen: Es gibt auch Herausforderungen dabei!“

Mari spürte ein bekanntes Kribbeln, das sich ihre Wirbelsäule hinauf schlängelte in den Kopf hinein. „Kannst du dich bitte ein bisschen genauer ausdrücken?“ bat sie Joel.
Er nickte: „Nun, das Wochenende wird Anerkennung und Herausforderung gleichzeitig sein, wenn du zusagst.“
„Worin besteht denn die Herausforderung ?“ wollte sie wissen.
„Es wird wohl mehr als eine sein, aber die vermutlich wichtigste ist quasi die Voraussetzung, unter der wir fahren würden.“

„Fahre ich mit dir als Meister? Oder einfach mit dem Menschen Joel?“
Er lächelte: „Mit beiden. Es wird solche und solche Zeiten geben.“
„Okay“, nickte Mari, „da bin ich aber froh! Ein ganzes Wochenende durchgehend mit dir als Meister wäre schon sehr heftig. Dann ist die Voraussetzung also schon mal geklärt?“
„Nein noch nicht. Die Voraussetzung ist: Wir nehmen ein gemeinsames Zimmer.“
„Ohhh! Darüber hatte ich bisher noch gar nicht nachgedacht“, bemerkte Mari leise.

Er sagte nichts, wartete einen Moment.
Mari war der Konflikt deutlich in den Gesichtszügen abzulesen. In ihrem Magen fuhr es Fahrstuhl.
Was bezweckte er mit einem gemeinsamen Zimmer? Wie sollte das gehen… abends… nachts…?
Sollte das vielleicht… Hm…


„Kannst du mir bitte noch mehr über die Voraussetzungen und Herausforderungen sagen?“ fragte sie aufgeregt.

„Nun, das mit dem Zimmer ist die wichtigste. Wir werden uns das Bett teilen. Du weißt, dass ich dir nichts tun werde, was du nicht auch willst,“ antwortete er ruhig, „aber wir wissen auch beide, dass das eine echte Herausforderung ist!“
„Danke, dass du das noch mal so ausdrücklich sagst. Ich war mir nicht sicher, ob das gemeinsame Zimmer eventuell eine Andeutung sein sollte zu… mehr… Darauf kann ich mich doch auch dort verlassen, dass du nichts tust was ich nicht will oder kann?“
Joel nahm ihre Hand und nickte: „Ja, so wie schon die ganze Zeit. Das ist Teil unserer Vereinbarung.“
„Okay! Und du hast Recht: Es ist auch so schon herausfordernd genug. So… und nun meintest du noch, das sei noch nicht alles?“
„Nein. Das ist noch nicht alles. Es wird auch solche Sessions wie wir sie hier auch machen.“
Mari überlegte, wie sie sich nun entscheiden sollte, vermutlich würde er ihr über die anderen Herausforderungen nicht mehr viel erzählen…

„Ich weiß, das klingt etwas heftig, aber es ist Zeit, einen Schritt weiter zu gehen – und hier bietet sich eine große Chance.“

Einen Moment fühlte sie in sich hinein. Wie würde sie sich fühlen, wenn sie ja sagen würde: Das wäre sicher sehr aufregend und spannend, würde die Intensität der Herausforderungen und der damit verbundenen schwierigen Gefühle stärker machen als sonst, weil sie ja nicht weg konnte…
Und wie würden Sie sich fühlen, wenn sie nein sagen würde: Sie wäre mit Sicherheit traurig und frustriert, eine bestimmt sehr intensive und wahrscheinlich auch wenigstens teilweise schöne Erfahrung nicht gemacht zu haben…
So wanderten ihre Gedanken hin und her…

Joel, der ein guter Beobachter war, verstand in ihr zu lesen wie in einem offenen Buch und sagte: „Mari, du weißt: Ich werde jedes Stopp von dir achten. Und ich werde mein Bestes tun, dass es ein aufregendes und schönes Wochenende sein wird.“
„Ja, dass das ein sehr aufregendes Wochenende wird, das steht außer Frage!“ bestätigte Mari, „aber was ist, wenn ich es nicht packe? Wenn ich zwischendurch so heftige Angst bekomme, dass ich mit den Herausforderungen nicht klar komme? Ich könnte ja nicht mal nach Hause fahren so schnell…“

Joel nahm wahr, dass sie wirklich an einem Punkt angekommen war, an dem sie eine Entlastung brauchte, und sagte zu ihr: „Nun, ich verspreche dir, wenn es wirklich nicht mehr geht, bekommst du ein eigenes Zimmer.“
Mari fiel ein Stein vom Herzen. „Puh! Damit hatte ich jetzt nicht gerechnet, aber ich danke dir von ganzem Herzen für diese beruhigende Zusage. Ich hoffe, dass das nicht nötig werden wird, aber alleine schon zu wissen, dass diese Möglichkeit besteht, hilft mir sehr!!! Na und außerdem gibt es ja immer noch die Möglichkeit, um eine Umarmung zu bitten, wie hier auch, oder?“
„Ja sicher! Jederzeit! Mari“, bestätigte Joel. „Nun was sagst du zu meiner Einladung?“
„Ich sage Ja!“ strahlte Mari. „Ich freue mich riesig über dein Angebot. Ja, ich komme mit!“
Er lächelte „Ich freue mich sehr, dass du dich darauf einlässt Mari.“
„Das ist wirklich etwas ganz besonderes, in beiderlei Hinsicht: So schön wie auch so herausfordernd,“ meinte Mari und wollte wissen: „Wann soll es denn losgehen?“
„Nun, ich schlage vor: am kommenden Wochenende. Da soll es warm und sonnig sein.“
Mari bekam große Augen. „So bald schon! Na Gott sei Dank, dann ist die Aufregung nicht allzu lange vorher! Ja, am kommenden Wochenende habe ich nichts weiter vor – das geht. Das war ja eine Überraschung heute!“
„Ich freue mich sehr, dass du ja gesagt hast. Das Spiel ist vorbei.“

Erleichtert atmete Mari auf. „Das war genug Aufregung für diesen Nachmittag“, sagte sie zu Joel. „Es ist so schön, dass du dir da so etwas besonderes ausgedacht hast, vielen Dank. Ich bin jetzt gar nicht dazu gekommen, mich beim Meister auch zu bedanken, aber du kannst ihm das sicherlich ausrichten“, sagte sie augenzwinkernd.“
„Ja, na klar, „nickte er gut gelaunt. Der Meister und ich dachten, das wäre eine schöne Idee, und freuen uns sehr, dass du zugesagt hast.“
„Aber mal ehrlich… Das ist schon eine irre Kombi aus beidem, und ich bin sehr froh, dass er mir dieses entlastende Notlösungs-Angebot mit dem Einzelzimmer gemacht hat, wobei ich hoffe sehr, es wird nicht nötig sein. Aber zu wissen, dass es eine Hintertür gibt, das tut unendlich gut.“
„Ja“, bestätigte Joel. „Es sollte immer die Möglichkeit geben, dass du stopp sagst, auch wenn wir hoffen, dass es nicht passiert.“
„Das ist das, was ich an unserem Miteinander so schätze, und was es mir erst möglich macht… mich einzulassen… Danke! Du kennst mich halt schon sehr gut…“
„Nun lass uns auf die aufregenden und sicher auch sehr schönen Tage freuen.“
„Ich freue mich ganz besonders auf die Zeiten zwischen den Herausforderungen“, lachte Mari, „aber gespannt wie ein Flitzebogen bin ich auf alles, was kommt. Wie wäre es jetzt mit einer Umarmung?“
„Na aber sehr gerne“, sagte er und nimmt sie ganz tief in seine Arme.
Ihr Herz klopft immer noch heftig, und jetzt so wohltuend festgehalten zu werden, das tat Maris aufgewühltem Gemüt sehr gut.
„Und zur Not kann ich das ganz oft haben?“
„Ja sicher“, lächelte Joel. „der Vorrat an Umarmungen ist unbegrenzt!“
Da musste Mari lachen. „Dann wird das schon alles gut gehen! Ich danke dir und freue mich riesig!“

Dies Kapitel wurde gestaltet von Raffael und Miriam

Zu allen Kapiteln der –> Geschichte von Mari und ihrem Meister in chronologischer Reihenfolge

Die Kraft in dir weiß genau, was du brauchst

Wenn du dich schlecht fühlst, richtig schlecht, nicht mehr an dich glaubst, meinst, du liegst am Boden, entdeckst du die Sehnsucht nach etwas Höherem.
Sie mag sich dadurch ausdrücken, dass du dich einfach nur gut fühlen willst und denkst, dass du dieses oder jenes brauchst, damit das so ist.

Aber je mehr du nachdenkst, je tiefer du gehst, desto schneller merkst du, dass es nichts Weltliches gibt, das dir diese Sehnsucht nimmt.

Dann findest du deinen Weg zu deinem Inneren, zu deiner Seele. Du beginnst ihn zu gehen und lässt immer mehr Dinge, die dich gebunden haben, los. Eins nach dem anderen. Vielleicht wirst du ungeduldig, weil du gerne alles auf einmal loswerden willst, aber das könntest du nicht verkraften – du würdest wahnsinnig werden.

Die Energie, die Kraft in dir, weiß genau, was du brauchst, was jetzt gut ist.



Diesem Prozess musst du vertrauen und auf deinem Weg bleiben, der Sehnsucht weiter zu folgen.

Aus dem Buch „Live chat – Sag mir, wer du bist“ von Subina Gioletti

Zitat: Liebende Energie durchströmt mich und umgibt mich

Ich habe gelernt, der Weisheit meines grenzenlosen Selbstes zu vertrauen.

Ich weiß, dass ich – so wie jede und jeder andere auch – eine machtvolle, großartige, bedingungslos geliebte und liebende Kraft bin.

Diese Energie durchströmt mich, umgibt mich und ist von mir nicht zu unterscheiden.
SIE ist tatsächlich, was und wer ich wirklich und wahrhaftig bin! Ihr zu vertrauen, heißt einfach, mir selbst zu vertrauen. Indem ich einfach ich selbst bin, lasse ich zu, dass SIE mich führt, mich schützt und mir alles gibt, was für mein höchstes Glück und Wohlbefinden nötig ist.

Ich muss nur die großartige Liebe sein, die ICH BIN, und darauf vertrauen, dass sich die Ereignisse und Umstände in meinem Leben so entfalten, dass sie immer, wie ich weiß, meinen eigentlichen Interessen langfristig dienen.

Anita Moorjani (Heilung im Licht)

93. Sechs Runden

Bei Joel: Stück für Stück

Heute begann Joel, der für Mari wieder die Meisterrolle eingenommen hatte, ihr gemeinsames Rollenspiel bereits im Flur, nachdem sie ihren Mantel aufgehängt hatte. Er sah ihr in die Augen und sagte: „Das Spiel beginnt.“
Ups, das ging ja schnell heute, dachte Mari, während er in Richtung Schlafzimmer voran ging und beiläufig zu ihr sagte: „Folge mir.“
Etwas beklommen ging sie hinter ihm her.
„Heute kommt eine Übung zum Thema „Auflösen von Verboten und Scham, wir hatten ja letztens darüber geredet, dass es vieler neuer Gelegenheiten bedarf. Bist du bereit, Mari?“
„Ja, das ist jedoch ein schweres Thema“, meinte Mari.
Joel schaute sie verständnisvoll an und sagte sanft: „Ich werde versuchen, es so leicht wie möglich zu machen.“
„Gut, ich bin bereit“, antwortete sie und atmete tief ein, als er ihr den Arm um die Schulter legte und sie ins Schlafzimmer führte. Die Vorhänge waren zugezogen und er schaltete das Licht an.

„Ich möchte heute sehen, wie weit du dich traust, dich auszuziehen“, erklärte er, „und damit es einfacher wird, lösche ich gleich das Licht. So werden wir fast nichts sehen, und du wirst mir deshalb jedes Kleidungsstück geben, damit ich merke, was du ausgezogen hast.“
Mari stieg das Blut in den Kopf. „Und wie genau soll das ablaufen? Ich alleine? Oder wirst du dich auch ausziehen?“
Joel lächelte sie freundlich an: „Wenn du das möchtest, würde ich mich gleichen Maße ausziehen.“
Mari war einen Moment zögerlich, aber die Vorstellung dass sie nackt wäre und er angezogen, fühlt sich gar nicht gut an. Also sagt sie: „Ja, das würde ich, glaube ich, schon wollen.“
Er nickte: „Okay, das ist fair. Also? Bist bereit?“
In Mari fühlte es sich ziemlich schwierig an. „Du hast gesagt, so weit, wie ich mich traue? Also nicht ganz und gar?“
„Du bestimmst, wie weit es geht“, bestätigte er. „Bitte zähle doch mal, wie viele Kleidungsstücke du trägst, und verrat mir das.“
Mari dachte einen Moment nach…“Sechs.“


„Okay, danke, Mari.“ Er nickte, schaltete das Licht aus und stellte sich dann vorsichtig wieder vor sie. Es war so dunkel, dass man nur leichte Umrisse im Raum erkennen konnte.
„Beginnen wir. Runde eins, Mari!“
„Okay“, nickte sie, zog ihr T-Shirt aus und gab es ihm.
Mit einem freundlichen „Dankeschön“ legte er es auf das Bett, zog sein Hemd aus und reichte es ihr.
In der zweiten Runde folgte ein Strumpf und in der dritten Runde der zweite. Worauf auch er ihr jeweils einen seiner Socken reichte.
„Na, da haben wir ja schon drei Runden geschafft. Halbzeit!“ meinte er. „Dann auf zu Runde vier.“
Mari nahm einen tiefen Atemzug. Jetzt beginnt es, schwieriger zu werden“, sagte sie leise
„Nimm dir ruhig Zeit“, antwortete er ruhig ins Dunkle hinein.
Jetzt hatte sie nur noch ihren Rock, einen Slip und ein dünnes Top an.
„So, jetzt. Entschlossen zog sie ihren Rock aus und gab ihn Joel.
„Sehr gut!“ sagt er und gab ihr seine Hose.
„Auf zu Runde fünf. Bist du bereit?“
Mari stand wie eine Salzsäule auf der Stelle und kämpfte mit sich, was wäre jetzt leichter? Slip oder Top? Oder soll sie unterbrechen und aufhören? Es ging hin und her in ihrem Kopf.
„Nimm dir so viel Zeit, wie du brauchst“, sagt er.
„Danke“, flüsterte sie, aber leichter wird es dadurch auch nicht, dachte sie dabei … ich muss jetzt eine Entscheidung treffen...
Und schließlich entschied sie sich, ihr Oberteil auszuziehen. Das fühlte sich ziemlich schwierig an. Aber es ist ja dunkel, redete sie sich gut zu und gab ihm ihr Top schließlich.
„Sehr gut, Mari!“ sagte er, legte es behutsam auf das Bett und reichte ihr seine Unterhose mit den Worten: „Da ich kein Unterhemd drunter hatte, ist es bei mir ein Kleidungsstück weniger und ich bin jetzt fertig mit dem Ausziehen.“
Sie versuchte ruhig und tief zu atmen, aber es war ein ziemlich heftiger Aufruhr in ihr.
„Wie geht es dir, Mari?“ fragte er leise.
„Ich fühle mich ziemlich durcheinander, es fühlt sich fast wie Angst an: Herzklopfen, Vibrieren in Armen und Beinen, wackelige Knie – und gleichzeitig ist es mir peinlich, dass ich mich so anstelle.“
„Sag das nicht so abwertend, Liebes. Du gehst mutig ran an deine Schamgrenzen, das verdient unsere Anerkennung“, kommentierte er freundlich mahnend. Was genau bringt dich denn durcheinander?“
„Ich kann das gar nicht so genau orten, das ist so ein Gefühlswirrwarr und Knoten in mir, und irgendwie… ach ich weiß auch nicht… Es ist eigentlich Quatsch, nicht notwendig, nicht hilfreich und nicht angemessen, aber dennoch… eben da…“
„Und wie fühlt es sich an, wenn du an Runde 6 denkst?“
„Ziemlich schwer.“
„Kann ich etwas tun, damit es leichter wird?“
Mari kämpfte mit sich, normalerweise, wenn sie sich so zerrissen und aufgeregt fühlte wie jetzt, würde sie sich eine Umarmung wünschen, aber das auszusprechen traut sie sich jetzt in dieser Situation, wo er nackt war auch nicht.
Er stand ruhig nackt im Dunkeln vor ihr.
„Wir stehen vor Runde sechs“, sagte er leise, „bist du bereit dazu? Lass dir Zeit und spüre nach… Wenn es nicht geht, ist es auch okay, aber triff die Entscheidung ganz in Ruhe.“
Sie zögerte: „Darf ich dich was fragen?“
„Aber ja!“ antwortete er sofort.
„Wie geht es danach weiter? Wirst du dann das Licht anmachen?“
„Nein. Wir werden noch eine Weile so stehen, ganz nackt voreinander, ohne uns wirklich erkennen zu können im Schutz der Dunkelheit. Dann würde ich aus dem Raum gehen, und du kannst dich in Ruhe anziehen. Fürs erste ist das genug, denke ich.“
„Okay“, Mari nickte. „Danke dass du mir das gesagt hast.“
Und kurz danach: „Ich bin bereit für Runde 6.“
„Prima, Mari!“ Seine warme, ruhige Stimme tat ihr gut.
Schnell zog sie sich ihren Slip aus. Es fühlt es sich komisch an, auch diesen an ihn weiter zu geben, aber sie tat es.
„Vielen Dank für deinen Mut und dein Vertrauen, Mari“, sagte er und legte ihn aufs Bett.

Mari fühlte ihre Nacktheit jetzt sehr deutlich und war froh, dass es so dunkel war.
Als wenn er ihre Empfindungen spüren konnte, fragte er: „Wie fühlt es sich an, nackt zu sein?“
Sie suchte nach Worten… „Ich fühle mich sehr unsicher, habe das Bedürfnis irgendetwas Schützendes um mich herum zu haben…“
„Halt es noch etwas aus, es sieht ja keiner.“
Leider… dachte er dabei.
Sie standen noch ca. eine Minute so voreinander – es war die längste Minute, die sie bisher erlebt hatte.
„Wie ist es jetzt, Mari?“
Wie aus einem Nebel hörte sie seine Stimme und rang mit sich, ob sie das, was sie gerade fühlte aussprechen wollte oder lieber doch nicht. Schließlich entschloss sie sich dazu, es zu tun: „Es gibt neben den ganzen schwierigen Gefühlen auch noch etwas anderes in mir“, sagte sie leise.
„Ja? Nur raus damit! Was ist es denn?“
Sie nahm allen Mut zusammen. Ich würde dich gerne fühlen, also so ein bisschen umarmen…“
„Gern, sagte er. Ich stehe direkt vor dir, ganz nackt…“
Sie nickte und nahm einen tiefen Atemzug. „Kannst du mich ein bisschen vorsichtig in den Arm nehmen?“ fragte sie leise.
Er kam näher, und sie spürte ihn ganz nah. Seine Arne legen sich sanft um sie. Sie fühlte seine Haut, die Wärme, spürte die Nähe und sagte: „Joel, es ist… Es ist wie immer… Von dir umarmt zu werden, und dich zu umarmen, tut gut! Sogar auch nackt!“
Er hielt sie vorsichtig und sanft in seinen Armen. Sie hielt ganz still und spürt diesen Kontakt zum ersten Mal Haut an Haut. Es ist abenteuerlich, aber irgendwie schön, verwunderlich schön, dachte sie. Er drückte sie ganz behutsam an sich und erfreute sich auch an diesem für ihn unerwarteten Hautkontakt.
„Wie ist das für dich, Mari? Wie geht es dir in meinen Armen, so nackt?“ wollte er vorsichtig wissen.
„Auf jeden Fall ist es viel schöner, als nackt in Abstand vor dir zu stehen“ antwortete sie. „Es ist, als würde ich mich irgendwie beschützt fühlen.“
„Wie schön zu erfahren, dass du dich in meiner Körpernähe beschützt fühlst! Du weißt ja, ich würde dir nie etwas tun, was du nicht willst. Aber dich beschützt zu fühlen ist noch mehr als dieses Wissen. Darüber freue ich mich sehr! Du warst sehr mutig heute!“
Mari nickte: „Ja, das stimmt. Das hat mich ganz viel Kraft und Mut gekostet! Wie gut, dass du es mir durch die Dunkelheit leichter gemacht hast.“ Langsam löste sie sich aus seinen Armen.
„Das war auch meine Absicht. Ich weiß ja, wie sehr dir Scham noch zu schaffen macht“, erklärte er verständnisvoll.
„Ich bin fast selber erstaunt, dass ich die Runde 6 auch noch geschafft habe, gab sie zu. Und dich zu fragen ob du mich umarmst, war auch nicht leicht, aber ich wollte dann wissen wie es sich anfühlt, und hatte auch das Bedürfnis danach, nicht so allein dort nackt zu stehen.“
„Das verstehe ich gut“, nickte Joel, „aber diese Frage nach Körpernähe in dieser Situation musste von dir kommen, ganz frei und ohne Impuls von mir. So, und jetzt werde ich den Raum verlassen, so dass du dich ganz in Ruhe anziehen – und auch das Licht dabei anmachen kannst.“
Und als er an der Tür war, sagte er: „Ach ja, das Spiel ist vorbei.“

Und als Mari sich in aller Ruhe wieder angezogen hatte, schaute sie in den Spiegel, lächelte sich an und flüsterte sich selbst zu: „Wow, das habe ich geschafft heute!“

Dies Kapitel wurde gestaltet von Raffael und Miriam

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92. Die Kraft der Gewohnheit

Bei Mari: Neue Gewohnheitsstraßen wollen gebildet werden

Joel hielt Mari entspannt in seinen Armen, nachdem sie ein intensives Erlebnis längeren Augenkontaktes beendet hatten und Mari den Entschluss gefasst hatte, sich künftig nicht mehr nach alten verinnerlichten Verboten richten zu wollen, die ihre Lust und ihre innere Freiheit einschränkten, das zu tun, was sich locker und frei anfühlte Sie sprach ihre soeben getroffene Entscheidung aus: „Ich will der Stimme in mir folgen, die sich weit, aufgeschlossen und lebendig anfühlt.“
„Das ist ein kraftvoller Entschluss, Mari!“ hatte Joel ihr bestätigt.

Nachdem sie eine Weile entspannt die Umarmung genossen hatten, redete er weiter: „…Es kann allerdings geschehen, dass du trotz deines Beschlusses weiterhin immer wieder einmal mit den alten einengenden Verbotsgefühlen zu tun hast, weil sie über die vielen Jahre eine fest sitzende Gewohnheitsbahn in deinem Gehirn gebildet haben, die so breit ist wie eine Autobahn. Da hilft es nur, anhand neuer bewusst gewählter Entscheidungen und Erfahrungen neue Gewohnheitsstraßen in dir zu bilden – so wie wir es ja auch schon seit geraumer Zeit tun. Und jetzt, wo  du das so bewusst entschieden hast, wird es sich als Thema wahrscheinlich in der nächsten Zeit noch deutlicher  zeigen. Immer wenn du die alten automatisierten Verbotsgefühle in dir wahrnimmst hast du die Gelegenheit, das alte   Muster durch neue Erlaubnis-Strategien zu zu entkräften. Gern werde ich dich darin unterstützen, deinem getroffenem Beschluss zu folgen und dir dazu Gelegenheiten geben.“

„Gelegenheiten?“ fragte Mari, löste sich aus seinen Armen und drehte sich etwas zur Seite, um ihm ins Gesicht schauen zu können.
Ernsthaft nickte er. „Ja – Gelegenheiten, anhand derer du mit den alten Verbotsgefühlen in Berührung kommen wirst und sie nach und nach entkräften kannst.“
Ohne dass sie es merkte rückte Mari ein wenig von ihm ab und errichtete dadurch eine kleine Distanz zwischen ihnen.

„Mari, merkst du , was du tust?“
Erstaunt schaute sie ihn an. „Was meinst du?“
„Du ziehst dich etwas zurück.“
„Nein, das habe ich nicht beabsichtigt und auch nicht bewusst getan.“
„Das vermute ich auch, aber dein Körper spricht eine eigene Sprache. Wenn du eine Herausforderung witterst, gehst du, ohne es zu merken, als erste Reaktion in Abstand von mir.“
„Tut mir leid, Joel!“
„Das braucht dir nicht leid zu tun. Ich wollte es dir nur bewusst machen. Dann hast du nämlich auch eine bewusste Wahl. Schau, Mari…“ liebevoll lächelnd schaute er sie an, „Dein Körper und dein Unterbewusstsein betrachtet mich immer noch manchmal als Feind, weil ich öfter mal etwas in deinem inneren alten Wertesystem durcheinander bringen will. Aber ich bin nicht dein Feind! Ich tue das, worum du mich einst gebeten hast…“  Sanft nahm er ihre Hand in seine und schaute sie ernst an.
Betroffen nickte Mari: „Hm, ich weiß ja, aber meine Körperzellen scheinen das nicht ganz zu kapieren oder es zumindest immer mal wieder zu vergessen.“
Geduld_Annahme_Ermutigung_Bestaetigung„Deshalb wollen wir sie ja viele neue Erfahrungen machen lassen – und dies immer und immer wieder, damit neue Gewohnheitsstraßen entstehen können. Einverstanden?“
Mari zögerte einen Moment lang; nickte dann und sagte: „Ja, ich bin einverstanden! Aber sei nicht enttäuscht, wenn sich nicht so schnell alles verändert!“
„Ich bitte dich nur um eines, Mari: Sei von dir selbst nicht enttäuscht! Denn die von dir so ersehnte tiefe Veränderung braucht unser beider Geduld, Annahme, Ermutigung und Bestätigung!“

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