Loslassen bedeutet, weder die Vergangenheit zu bereuen, noch die Zukunft zu fürchten.weiterfgehen

Denk dran, das Leben ist viel zu schön, um es nicht geschehen zu lassen. Das ist alles, was du tun musst. Es geschehen lassen. Und dich nicht dagegen wehren. Das nennt man „leben im Fluss“.

Aus dem Buch: „Sterne gibt es überall „von Subina Giuletti

10 Kommentare zu „Zitat: Loslassen – geschehen lassen

      1. DAS zu schaffen bedeutet, DIE Angst zu überwinden – Angst in jeder Form.
        Damit geht ein ganz wichtiger Schutzmechanismus verloren, was aber auch eine ganz neue Freiheit bringt.
        Für diese Freiheit aber wirklich die Verantwortung zu übernehmen bedeutet am Ende aber, sein Leben zu opfern – und zwar in jeder Hinsicht.
        (Dieses Opfer/opfern übernimmt sonst die inhärente Angst.)
        Darin sehe ich die größte Hürde…
        👍💚🤗

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        1. Ich persönlich meine, dass Angst kein hilfreicher, d.h. schöpferischer, lebendiger liebevoller Ratgeber ist – und dass der Fluss des Lebens ohnehin macht, was ER will – ob mit oder ohne unsere Zustimmung. Nur in der Haltung des Einverstandenseins und des Vertrauens, dass alles in einer übergeordneten guten Weisheit des Lebens selbst heraus entsteht, fühle ich mich meist besser, friedvoller… Nur ist es manchmal nicht leicht, immer wieder neu in allen Belangen in diese Haltung hinein zu finden.
          Alles Gute Miriam

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          1. Ich stimme Dir zu. Ich sehe Angst auch nicht als schöpferisch oder liebevoll, allerdings als hilfreich. Angst ist sinngemäß „das erhaltende Prinzip (Kraft)“ innerhalb von uns, welches uns daran hindert, unsere Lebensbasis durch selbstinizierten bzw. tolerierten Wandel zu zerstören.
            Wir können nur durch ständige Balance innerhalb des Kräftegleichgewichts aus schöpferischer, erhaltender und zerstörerischer Kraft in uns auf das gleiche Kräftegleichgewicht außerhalb von uns reagieren, um am Leben zu bleiben, da wir sonst im ständigen Wandel der Zeit untergehen. Und Angst hilft uns dabei – wenn auch nur unbewusst…
            👍💚🤗

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            1. Ich denke, es gibt eine gesunde, erhaltende Angst und eine nicht förderliche zerstöreriche Angst. Leider haben fast alle Menschen einiges an schwierigen, bremsenden und einschüchternden Erfahrungen in ihrer früheren Zeit machen müssen, woraus oft Ängste entstehen, die nicht förderlich oder erhaltend, sondern blockierend wirken. Ich wünsche uns allen einen guten Zugang zu unserer weisen inneren Stimme, die uns sagt, wann wir eher zurückhaltend und wann wir vorwärtsschreitend entscheiden und uns verhalten können.
              Vielen Dank für die interessante Auseinandersetzung.
              Alles Gute für dich.

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            2. Auch wenn ich jetzt nicht weiß, ob ich es jetzt schaffe, ein so komplexes Thema in drei Sätze zu packen, will ich es trotzdem mal versuchen:
              Für mich ist Angst ein Mechanismus, um sich selbst zu schützen. Die Frage ist nur, um welches „selbst“ geht es?
              Die Bedrohung, vor der wir uns schützen wollen/müssen ist die ständige, unaufhaltsame Veränderung, die vor jedem neuen „kreativen Schub“ erstmal das Alte zerstört, damit Raum und „Baumaterial“ da ist für etwas Neues. Kurz: etwas muß gehen, damit neues kommen kann.
              Wenn wir jetzt ein liebgewonnenes Hobby aufgeben, könnten wir Angst haben, die daraus gewohnten und Sicherheit gebenden Strukturen zu verlieren. Aber wir brauchen vielleicht die Zeit, um ein neues interessanteres Hobby beginnen zu können. Dann wäre die „gesunde“ Angst, einen möglichst ruhigen Übergang zu finden (Sicherheit loslassen), und die „zerstörerische“ Angst, das Projekt garnicht erst anzugehen (Sicherheit erhalten).
              In einem krasseren Fall wäre aber bei der Frage, ob meine Kinder überleben oder ich, mein eigenes Überleben (meine Sicherheit erhalten) die „zerstörerische“ Angst und das Überleben meiner Kinder (meine Sicherheit aufgeben) die „erhaltende“ Angst – im Bezug auf das Überleben meiner Familie. (Schließlich lebe ich in meinen Kindern weiter – umgekehrt nicht.)
              Habe ich keine Angst mehr, muß ich diese Fragen selbst und bewußt entscheiden. Und dann kann es richtig knifflig werden…
              (Sorry für das extreme Beispiel, aber im Extremen sieht man oft die Probleme deutlicher.)
              👍💚🤗

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