Bei Mari – Ein Märchen kommt ins Spiel

Joel, der bereits in ihrem heutigen Rollenspiel seine Meisterrolle inne hatte, saß auf einem Sessel, als Mari mit zwei Wassergläsern ihr Wohnzimmer betrat. 
„Mari, in der kommenden Zeit möchte ich, dass die Couch immer ausgezogen ist, dass wir Platz haben, es uns bequem zu machen.“ 

„Ja, okay…“antwortete Mari und begann, das Sofa auszuziehen.

„Prima, das hast du gut gemacht. Komm, lass es uns gleich darauf gemütlich machen.“
Unerwartet griff er um ihre Taille und zog sie auf die Couch , so dass sie halb liegend halb sitzend in seinem Arm landete. „So und jetzt kuschel dich einfach an mich an, und genieße es.“
Mit der anderen Hand strich er ihr sanft über die Wange.
Nach der ersten Schrecksekunde konnte sich Mari tatsächlich einigermaßen in seinem Arm entspannen.

2Kerzen mit Geigenspielerin_Engel„In einer Woche ist erster Advent“, begann er das Gespräch, „und ich habe mir etwas für uns einfallen lassen.“

Neugierig schaute Mari ihn an. „Die Weihnachtszeit ist für mich in jedem Jahr eine besondere Zeit“, bekannte sie.

„Das dachte ich mir fast“, lächelte Joel, „und deshalb denke ich, wir sollten diese Zeit nutzen, um es uns gemeinsam gut gehen zu lassen und all das, was du in den letzten Wochen erlebt hast, ein wenig zu festigen. Ich möchte im Dezember nicht viel Neues an dich heran tragen, denn du hast viel erlebt, und es sollte auch Zeit geben dafür, dass es sich setzen kann und wir mit all dem und miteinander noch vertrauter werden. Deshalb habe ich mir für diese Zeit etwas ganz besonderes ausgedacht. Wir werden uns gemütlich aneinander kuscheln, und ich werde dir eine Fortsetzungs-Geschichte erzählen, die ich mir in letzter Zeit für dich ausgedacht habe.“

„Ohh, das ist ja eine tolle Überraschung!“ freute sich Mari.

„Und  bevor du mir die Frage stellst, worum es in der Geschichte geht“, Joel zwinkerte, „erzähle ich dir schon mal etwas davon: 

„Au ja, danke!“ Mari kuschelte sich tiefer in seinen Arm hinein…

01a

„Es handelt sich um eine utopische Geschichte, die in einer vielleicht gar nicht soooo fernen Zukunft spielt. Und es geht – wie könnte es anders sein – um Themen wie „Macht, Angst, Vertrauen, Hingabe…“ Er drückte Maris Hand. „Die Hauptperson in der Geschichte ist eine ängstliche Frau, nennen wir sie Carina. Und was meinst du, wovor sie sich besonders fürchtet?“ fragte er Augen zwinkernd.

„Hm… vielleicht vor der Nähe mit Männern… vor Autoritäten… vor neuen Erfahrungen… davor Fehler zu machen…?“ Mari sah ihn etwas verlegen, und gleichzeitig interessiert an.

„Ja, das war wohl nicht so ganz schwer zu erraten“, lächelte Joel. „Und sie wird in eine Situation hinein geraten, in der sie sowohl mit einem Mann als auch mit viel Neuem konfrontiert werden wird, und in der sie anfangs einen deutlichen Fehler gemacht hat.“

„Oh, das wird spannend“, meinte Mari und spürte, wie sich ihr Herzschlag beschleunigte. „Erzähl doch noch etwas mehr darüber.“

„Überhaupt wird die ganze Menschheit mit viel Neuem konfrontiert werden, denn so, wie es bisher war, konnte es nicht mehr weiter gehen. Die Probleme auf der Erde werden so groß, dass es in meiner Vorstellung in diesem Märchen eine ganz besondere Art von Hilfe geben wird: Hilfe aus dem All von außerirdischen Wesen, die in ihrer geistigen, gefühlsmäßigen und technischen Entwicklung den Menschen weit überlegen sind. Etliche Menschen hatten Gedanken abgesendet, mit denen sie um Unterstützung gebeten haben, weil sie nicht mehr wussten, wie sie das drohende Unheil, das auf Erden sich schon lange anbahnte, abwenden konnten. Und dieser Hilferuf wird von diesen wohlwollenden, intelligenten Wesen, die ich mal “Meister des Lichts” nennen will, empfangen. Sie folgen ihm, verkörpern sich in menschlicher Gestalt, um für die Menschen auch physisch erfahrbar zu werden, und landen mit Raumschiffen auf allen Kontinenten, überall auf Erden.

Mantra Erde

Es ist für sie ein Leichtes, kraft ihrer sehr hohen mentalen, technischen, und spirituellen Entwicklung die Weltregierung zu übernehmen. Ihr Ziel ist es, eine emotionale, körperliche und spirituelle Heilung für die gesamte Menschheit einzuleiten.
Für diesen ganzheitlichen Entwicklungsprozess haben sie für jeden Menschen eine Art Ausbildungs- und Heilungsreise vorgesehen – mit einem jeweils eigenen persönlichen Ausbilder, der gleichzeitig Lehrer, Seelsorger, Heiler und Freund sein wird. Das können natürlich auch Ausbilderinnen sein.

Für viele Menschen wird diese Machtübernahme durch die Außerirdischen natürlich sehr angstbesetzt sein. Die meisten können erstmal nicht glauben, was die Meister und Meisterinnen ihnen persönlich und auch durch die Medien immer wieder erklären: nämlich, dass sie mit hilfreichen Absichten den gebeten vieler Menschen gefolgt sind, und dass sie ihre Macht in Liebe gebrauchen würden.

Diese Meister wissen, dass es einige Zeit dauern wird, bis die Menschen gelernt haben werden, ihnen zu vertrauen. Manche von ihnen lebten übrigens schon lange Zeit unerkannt auf der Erde, meist als Lehrer, Ärzte, Therapeuten, Seelsorger und Berater, um von innen heraus heilsame Impulse zwischen die Menschen zu bringen. Sie werden sich dann auch zu erkennen geben und helfen beim Aufbau von Vertrauensbeziehungen. Das wird ein großes Erstaunen, als bekannt wird, wie viele von ihnen schon lange Zeit auf der Erde in menschlichen Körpern mit großer Bewusstheit, tiefer Liebe und immensen Einsatz heilend auf die Menschen ihres Umfelds gewirkt haben und weiter wirken werden. Dazu gehören viele bekannte Lehrer und Heiler…“

Joel beugte sich etwas vor, sah Mari an und fragte: „Na, wie findest du die Rahmenhandlung? Hättest du Lust, in diese Geschichte einzusteigen und zu erfahren, wie es Carina mit all dem Neuen geht?!“

„Oh ja! Das ist ja spannend!“ antwortete Mari aufgeregt und fügte etwas nachdenklich hinzu: „Obwohl ich nicht glaube, dass die Lösung unserer Probleme von außen kommen kann und wird.“ 

„Das glaube ich so auch nicht wirklich,“ antwortete er, „aber der Gedanke gefiel mir und eignet sich gut zu unserem gemeinsamen Thema „wohlwollende Macht“. Es ist einfach nur ein Märchen – so wie eins aus tausend und einer Nacht, nur dass es eben in der Zukunft spielt…“

„Ich bin gespannt, wie das Märchen weiter geht…“ Mit diesen Worten umarmte sie spontan ihren Meister und flüsterte ein leises „Danke für diese tolle Idee!“ in sein Ohr. 

Morgen wird die Geschichte fortgesetzt und läuft voraussichtlich bis Weihnachten

Ein Kommentar zu „01a Eine utopische Heilungsreise: ein Märchen wird angekündigt

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